Was hilft gegen Pickel

Was hilft gegen Pickel? – Der große Guide

Was hilft gegen Pickel? | Der große Guide von Doktor Haut

Was hilft gegen Pickel – Diese Frage hören wir öfters. Mit unserem großen Guide möchten wir die besten Tipps und Tricks sowie Produkte vorstellen, die begeistert haben. Dies In Zeiten, in denen ein frisches, jugendliches Aussehen selbst im fortgeschrittenen Alter immer wünschenswerter wird, spielen ein perfektes äußeres Erscheinungsbild und ein guter erster Eindruck eine entscheidende Rolle. Unsere männlichen und weiblichen Vorbilder in Hochglanzmagazinen scheinen keinerlei Probleme wie unreine Haut oder Akne und Pickeln zu haben und doch gibt es sie. Die unreine Haut und die Probleme mit Pickeln. Spätestens in der Pubertät, wenn sich der Stoffwechsel und die Hormone auf das Erwachsenwerden einstellen, wird man von den offensichtlichen Problemen heimgesucht, die manchmal schlicht auf unreine Haut zurückzuführen sind, aber oft schlicht ein Spiegelbild des eigenen Lebenswandels darstellen. Im herkömmlichen Sprachgebrauch wird für diese unreine Haut und offensichtlichen Makel der Begriff Akne verwendet. Das „Problem“ ist aber vielschichtiger und es lässt sich auf verschiedene Arten positiv beeinflussen oder lösen.
 

 

Pickel und Mitesser – was hilft?

Will man sich mit den verschiedenen Hausmitteln und pharmazeutischen Produkten auseinandersetzen, um eine „Behandlungsmethode“ für unreine Haut zu finden, die wirklich langfristig an der Ursache ansetzt, dann sollte man zuerst tatsächlich die Ursachen für den nun offenbar werdenden Pickel näher untersuchen. Neben genetischen Ursachen für unreine Haut gibt es vielerlei Faktoren, die mit der so genannten Akne eigentlich nichts zu tun haben, die aber, wenn man sie verändert, das eigene Hautbild nachhaltig beeinflussen.
 


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Zuletzt aktualisiert am 23.07.2016

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Was hilft gegen Pickel?

Ursache Nummer 1 – Krankheitsbilder

Grundsätzlich ist das Hautbild oder die Beschaffenheit der Haut auf die erbliche Veranlagung zurückzuführen. So wie wir unterschiedlich braun werden, wenn wir uns längere Zeit in der Sonne aufhalten, so ist auch der Hauttyp größtenteils erblich veranlagt. Mit entsprechender Vorbelastung neigt man also eher zu unreiner Hautund wird eher mit der typischen Akne konfrontiert. Neben der Akne gibt es aber auch viele Krankheiten wie z.B. die Gürtelrose, die ebenfalls typische Symptome wie das Entstehen von Pickeln aufweisen kann.

was hilft gegen pickelDie klassische Ursache für Pickel ist aber eine Verhornungsstörung in der obersten Hautschicht. Hierbei handelt es sich entweder um Mikrokomedo oder um die Akne vulgaris. In beiden Fällen werden durch übermäßige Verhornung der Talgdrüsen Mitesser (Komedonen) gebildet.

Bei der leichten Akne (Akne comedonica) ist die Verhornung gestört, wodurch sich weiße oder schwarze Mitesser bilden können. Bei schwarzen Mitessern kann der Talg aus den Drüsen mit der Luft in Reaktion treten, wodurch er sich verfärbt.

Bei der mittleren Akne (Akne papulopustulosa) bilden sich zu den Mitessern kleine Pickel, die sich entzünden. Entweder wird diese Entzündung durch einen Eiterkopf direkt sichtbar, oder es bilden sich nach innen gerichtete Papeln. Im Extremfall können unter der Haut liegende Knoten entstehen. Die mittlere Akne ist vor allem auf verstärkte Testosteronbildung zurückzuführen und tritt deswegen oft bei Jungen auf.

Bei der schweren Akne (Akne inversa) bilden sich meist sehr starke Entzündungen aus. Die entstehenden Knoten treten vielzählig auf, sind meist sehr schmerzhaft und bilden tiefe und schmerzhafte Entzündungen. Durch eine Verschmelzung mehrerer Knoten können Fisteln entstehen, durch die der Eiter ausfließen kann. Besonders schwierig für den Betroffenen ist die schwere Akne dadurch, dass sie durch Narben das äußere Erscheinungsbild verändern kann. Vor allem dadurch leiden Betroffene unter dieser Form am meisten.

Neben diesen Schweregraden der Akne vulgaris gibt es noch anderen Typen wie die Akne Tarda, Akne neonatorum, Akne infantilis. Diese können in verschiedenen Lebensaltern auftreten. Die oben genannten Typen sind die klassischen Aknetypen, die vor allem während der Pubertät auftreten.


Ursache Nummer zwei – Lebenswandel, Gewohnheiten, Hygiene

Die allgemein angedachte Hauptursache für die Entstehung von Pickeln ist die so genannte unreine Haut. Dieser Begriff birgt bereits die Lösung in sich, da man durch die eigenen Lebensgewohnheiten, vor allem im Bereich Gesundheit und Hygiene viel von dem beeinflussen kann, das uns die Haut später als Spiegel vorhält.

Thema Nummer eins ist hier die allgemeine Reinlichkeit. Durch unsere täglichen Kontakte mit unserer Umwelt sammeln wir viele Gifte und Schmutze zusammen, die sich in unseren Haaren und auf unserer Haut ablagern. Vor allem im Bereich der Hände und im Gesicht bilden diese Ablagerungen eine gute Grundlage für das Entstehen unreiner Haut und darauffolgend – die Bildung von Mitessern und Pickeln. Regelmäßiges Händewaschen, regelmäßiges Baden und Duschen und das regelmäßige Waschen der Körperhaare kann vielem vorbeugen. Auch mit der Wahl sauberer und richtiger Kleidung kann der Zustand der Haut beeinflusst werden. Zu enge oder zu warme Kleidung fördert die Bildung von Schweiß oder den Luftstau, der wiederum für Unreinheiten verantwortlich ist.
 


 
Bei der Ernährung und dem allgemeinen Lebenswandel kann mit gesundem Menschenverstand viel erreicht werden. Der Zustand der Haut spiegelt oft wider, was der Körper über allzu fettige oder süße Nahrung verkraften muss. Regelmäßiger Sport an frischer Luft beeinflusst den eigenen Stoffwechsel positiv und kann daher auch bei Hautproblemen helfen. Besonders negativen Einfluss auf den Allgemeinzustand der Haut hat Stress. Steht der Körper längere Zeit unter Hochspannung, kann die veränderte hormonelle Struktur auch die Beschaffenheit der Haut ändern und ihre Belastbarkeit erheblich herabsetzen.

Neben diesen Faktoren wird das Hautbild auch durch andere Gewohnheiten beeinflusst. So verändern Alkohol und Nikotin nachhaltig das Hautbild. Ist es beim Alkohol die geförderte Dehydrierung, so beeinflusst das Nikotin als Zellgift vor allem die Durchblutung der Haut negativ, was dazu führt, dass diese schneller runzelig werden kann.

Ein sehr wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Ursachen sind jegliche Formen von Medikamenten. Vor allem Antibiotika, Psychopharmaka und Neuroleptika stehen im Ruf, die Entwicklung von Hautunreinheiten zu begünstigen, wenn nicht gar zu fördern. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Einnahme von Hormonen jeglicher Art. Besonders Anabolika beim Mann und die Antibabypille bei der Frau verändern den Hormonhaushalt und erleichtern somit die Entwicklung von unreiner Haut.
 

Ursache Nummer drei – der Hauttyp

Eine weitere Ursache bei der Betrachtung – Was hilft gegen Pickel? – ist der Hauttyp. Grundsätzlich kann man bis zu sieben Hauttypen unterscheiden, wobei nicht alle Typen gleich anfällig gegenüber Akne oder Hautunreinheiten sind. Die am häufigsten in Verbindung zur Bildung von Mitessern oder Akne stehenden Typen sind die fettige und die trockene Haut. In beiden Fällen ist das Gleichgewicht zwischen Schutz und Fettung in die eine oder andere Richtung gestört. Weitere Hauttypen sind die normale Haut, die reife Haut und die empfindliche Haut. Letzterer Hauttype neigt per se´ zu Rötungen und Trockenheit, wodurch eine Entzündung und nachfolgende Mitesserbildung begünstigt wird. Die Akne – Haut ist der Hauttyp, der bereits Veränderungen durch vorhandene Akne oder Mitesser durchlaufen hat. Er ist gekennzeichnet durch große, grobe Poren mit gebildeten Papeln oder Pusteln. Die Mischhaut ist bei der Pflege besonders anspruchsvoll, da sie sowohl trockene Partien (z.B. die Wangen) als auch fettige Zonen (Stirn und Nase) aufweist.
 

Was hilft gegen Pickel?

Was hilft gegen PickelDie ultimative Notsituation, man hat einen wichtigen Termin, vielleicht das erste Date mit dem hoffentlich Zukünftigen, und man steht vor dem Spiegel und ist mit dem eigenen Antlitz unzufrieden. Das Gesicht und der Halsbereich ist besonders anfällig bei der Bildung von Pickeln, bei Frauen soll das Dekollete´ natürlich besonders makellos sein. Natürlich ist eine nachhaltige Änderung des eigenen Lebenswandels sinnvoll, weil sie den Stoffwechsel und somit das Hautbild langfristig positiv verändert, aber das ist in dieser Situation eine viel zu langwierige Lösung. Erste Hilfe ist nötig!

Die einfachste Lösung bei der Bekämpfung eines sichtbaren Pickels oder Mitessers neben dem Ausdrücken ist das „Verstecken“. Zum Einen kann man die betreffende Körperpartie verhüllen, z.B. durch den Verzicht auf ausgeschnittene Oberteile, oder man deckt den Übeltäter einfach mittels handelsüblicher Schminke ab. Hierbei sollte Mann/Frau notfalls den Rat eines Apothekers in Anspruch nehmen, da die Verträglichkeit für den eigenen Hauttyp vor weiteren Unannehmlichkeiten bewahren kann.

Eine weitere Lösung für den sichtbaren Pickel oder Mitesser ist der direkte Eingriff – Das Ausdrücken. Durch Ausdrücken kann man den Pickel meist fast vollständig beseitigen. Wichtig bei der Herangehensweise ist die unbedingte Sauberkeit der verwendeten Hilfsmittel und der betreffenden Hautregion. Optimalerweise kann der Eiter nach dem Ausdrücken nach Außen abfließen. Das heißt, diese Erste – Hilfe – Maßnahme ist besonders gut anwendbar, wenn sich bereits ein Eiterpunkt vorhanden ist, an dem man den Eiter optimal ausdrücken kann. Notfalls kann dieser vor dem Ausdrücken mit einer sterilen Nadel nach außen geöffnet werden. Riskant ist dieses Vorgehen nur dann, wenn der Eiter beim Ausdrücken nicht abfließen kann. Dann besteht die Gefahr, dass der Pickel nach innen aufplatzt, was Entzündungen und weitere Leiden zur Folge hat. Eine gute Unterstützung kann hier die Verwendung antiseptischer Mittel bieten. Geeignet ist zum Beispiel auch die Verwendung von Knoblauch. Den ausgepressten Saft verreibt man nach dem Ausdrücken einfach auf der Problemzone und wäscht ihn nach dem Trocknen mit klarem Wasser ab.


Was hilft gegen Pickel? – Die Hausmittel

Wie bei jedem Problem findet sich in mütterlichen oder großmütterlichen Fundus eine Vielzahl von mehr oder minder wirksamen Hausmitteln. Neben der Verwendung von Zahnpasta als Mittel zum „Austrocknen“ des Pickels, die Sinnhaftigkeit darf angezweifelt werden, gibt es viele einfache Methoden, die das Hautbild im Bedarf verbessern können. Nachhaltigkeit erreicht man jedoch nur, wenn man die Ursachen für die auftretenden Unreinheiten kennt und den eigenen Hauttyp durch entsprechende Maßnahmen gut behandelt.

Eine recht einfache Behandlungsmethode bei Problemen mit Pickeln oder Mitessern ist die Verwendung von Dampf oder Kamille. Durch Dampf, zum Beispiel im Dampfbad, werden die Poren der verunreinigten Haut geöffnet und gleichzeitig erhöht sich die Blutzirkulation. Trägt man nun Kamille (auch in Form eines Tees) auf, wird die betreffende Hautpartie desinfiziert und gleichzeitig von abgestorbenen Hautpartikeln gereinigt. Eine ähnliche Wirkung auf die betroffenen Hautpartien haben Aloe Vera und Teebaumöl. Beide wirken antiseptisch, antiviral und antibakteriell. Beim Teebaumöl ist jedoch Vorsicht geboten. Es sollte nur mit Wasser verdünnt verwendet werden und es besteht die Gefahr der Unverträglichkeit.

Eine Behandlungsmethode, die quasi über Nacht Abhilfe schafft, ist die Verwendung von Zinksalben, da diese nicht einzieht und daher über Nacht ihre Wirkung entfaltet. Eine ähnliche Vorgehensweise ist bei der Anwendung von Heilerde sinnvoll. Diese wird als Brei auf die Haut aufgetragen und entzieht dieser beim Trocknen Bakterien, Talg und Schmutz.

Ein etwas aggressiveres Hausmittel ist Apfelessig. Dieser sollte nur auf den betroffenen Stellen aufgebracht werden und grundsätzlich nur bei schnell nachfettender Haut Anwendung finden. Ähnlich verhält es sich mit der Anwendung von Zitrone, auch diese ist nur bei robuster Haut zu empfehlen. Neben diesen Hausmitteln sind auch verschiedene Masken und Umschläge mit Honig oder Hefe erhältlich.

Darüber hinaus kann das Hautbild schlicht durch den Aufenthalt an frischer Luft und Sonne positiv beeinflusst werden. Von übermäßigen Besuchen im Solarium ist abzuraten. Die künstliche Sonne unterstützt zwar die Heilung der betroffenen Hautpartien, aber die Austrocknung der Haut begünstig wiederum die Entstehung neuer Pickel. Hier ist also Vorsicht geboten!
Ein oft genanntes, aber wahrscheinlich selten genutztes Hausmittel gegen Pickel ist der Eigenurin. Eine geradezu mittelalterliche Methode, die aber anscheinend eine universelle Hilfe bei vielen Problemen darstellt.


Was hilft gegen Pickel – Die Pharmazie?

Neben den vielen Hausmitteln und Erste – Hilfe – Maßnahmen bieten natürlich auch die Pharmakonzerne Unmengen an schnell und langfristig wirkenden Mitteln aus dem Bereich der professionellen Medizin. Diese sollten grundsätzlich nur nach einer gründlichen Untersuchung durch einen entsprechenden Spezialisten (z.B. Dermatologen) verschrieben und angewendet werden.

Neben den antiseptischen Hausmitteln, die bereits erwähnt wurden, lassen sich auch pharmazeutische Varianten verwenden. Da hier oft verschiedene Wirkstoffe kombiniert werden, sind nicht selten Unverträglichkeiten die Folge. Ein ärztlicher Rat vor der Anwendung kann Schlimmeres verhindern.

Diese Vorsichtsmaßnahme sollte auch vor der Verwendung von Benzoylperoxid bedacht werden. BPO wird vor allem dann angewandt, wenn die Folgen einer Verhornungsstörung beseitigt werden sollen. Die oberen Hautschichten werden nach und nach abgeschält. Hierbei kommt es zu Hautreizungen und mitunter erheblicher Austrocknung der Haut. Eine ärztliche Beobachtung ist also unbedingt anzuraten.


Gewohnheiten, die Akne beeinflussen

Hautunreinheiten sind keinesfalls lediglich eine Frage der Gene, sondern vielmehr durch eine ungesunde Lebensweise verursacht. Dabei spielen Faktoren wie Ernährung, Stress, Suchtmittel oder Medikamente eine große Rolle. Doch auch der Wohnraum kann beispielsweise durch Schadstoffe in der Luft eine unreine Haut begünstigen.
 

Alkohol

Alkohol ist ein Garant für eine allgemein schlechte Haut. Nicht nur die typische „Schnapsnase“ ist ein eindeutiges Zeichen für einen zu hohen Alkoholgenuss, auch Pickel und Mitesser gehören dazu. Denn der Alkohol in großen Mengen wirkt sich nicht nur negativ auf den gesamten Organismus aus, sondern auch sehr stark auf die Produktion der Talgdrüsen. So fördert Alkohol den Prozess, was zur Folge hat, dass die Talgdrüsen schneller verstopfen. Zudem sorgt das „flüssige Gift“ dafür, dass die Hautzellen sich langsamer generieren. So macht ein regelmäßiger und hoher Alkoholkonsum nicht nur fahle und aufgedunsene Haut, sondern ist auch noch übersät mit Unreinheiten. Darum Hochprozentiges lieber gelegentlich und in Maßen genießen.
 

Tabak

Ähnlich wie Alkohol ist auch Tabak pures Gift für den gesamten Körper. Nicht nur die Lungen leiden massivst darunter, auch der Atem wird schlechter, der Geruchs – und Geschmackssinn nimmt ab. Vor allem aber zeigt sich die Unverträglichkeit des Tabaks im Gesicht. Unreinheiten, verursacht durch die zahlreichen in Zigaretten enthaltenen Chemikalien sorgen schnell für Pickel, da sie schlichtweg den Organismus aus dem Konzept bringen. Auch wer sich ansonsten gesund ernährt und viel Sport treibt, darf sich nicht über schlechte Haut wundern, wenn regelmäßig zum Glimmstängel gegriffen wird.
 

Die Antibabypille

Solange die Pille eingenommen wird, hat sie neben der Funktion als zuverlässiges Verhütungsmittel noch den netten Nebeneffekt, körpereigene männliche Hormone vor den Haarfollikeln abzuschirmen, da diese mit verantwortlich sind für die Talgproduktion. Weniger männliche Hormone in der Nähe des Haarkanals bedeutet weniger Talgabsonderung und somit ein strahlenderes Hautbild. Wird die Antibabypille allerdings abgesetzt, meist im fortgeschrittenen Alter aufgrund des Kinderwunsches, gelangen die männlichen Hormone wieder verstärkt in die Haarkanäle, mehr Talg wird produziert, die Haut kann dadurch irritiert, gerötet und pickelig werden. Nach einer Weile hat sich jedoch meist der Hormonhaushalt wieder insofern eingependelt, dass die unreine Haut nur ein kurzfristiges Phänomen darstellte.
 

Stress

Ein stressiger Job, Ärger mit den Kollegen oder der Familie, Termine über Termine und keine Möglichkeit, für einen kurzen Moment zur Ruhe zu kommen – auch Stress kann Pickel und Mitesser verursachen. Der Grund dafür ist die unter solchen Bedingungen vermehrte Ausschüttung männlicher Hormone, die wiederum die Produktion der Stresshormone in Gang bringt. Zudem ist Stress dafür verantwortlich, gewisse Neuropeptide, Zytokine, durcheinander zu bringen, die eigentlich für die Regulierung der Talgdrüsen zuständig sind. So führt eins zum anderen, die Talgdrüsen verstopfen und verhornen, Mitesser und Pickel bilden sich, die sich sogar schmerzhaft entzünden und eitrig werden können.
 

Kosmetikprodukte

Was hilft gegen Pickel – In Werbungen oft als Heilmittel für die Haut angepriesen, können sich all die Pflegeprodukte bei dem einen oder anderen schnell als Fehlgriff entpuppen. Selbst Kosmetika, die speziell für eine gewisse Hautgruppe geeignet sein sollen, können Inhaltsstoffe aufweisen, die die eigene Haut schlichtweg nicht verträgt. Dies führt zu Hautirritationen und können Pickel hervorrufen. Darum sollte man sich nicht nur auf die Angabe des Hauttyps verlassen, sondern zusätzlich die Angaben der Inhaltsstoffe prüfen. Außerdem gilt auch in punkto Kosmetik in vielen Fällen – weniger ist mehr.
 

Medikamente

Auch herkömmliche Medikamente können ein unreines Hautbild verursachen. In diesem Fall spricht man von einer Acne medicamentosa, die vor allem bei Präparaten auftritt, die eine hohe Menge an Kortison, Vitamin B Komplex oder Jod beinhalten. Auch Antidepressiva und moderne Anti – Tumorpräparate können zu Pickeln führen. Schließlich reagiert der Körper auf die ihm zugeführten Präparate und das kann ein Garant für Hautunreinheiten sein. Normalerweise verschwinden die Pickel und Mitesser glücklicherweise wieder, sobald die Medikamente abgesetzt wurden.
 

Ernährung

Eine unausgewogene und unregelmäßige Ernährung, viel Fett und Süßes, wenig Flüssigkeit – auch diese Faktoren lassen das Hautbild unrein erscheinen. Grund dafür ist häufig eine ungesunde Darmflora, die die Pickel im Gesicht sprießen lässt. So sollten Betroffene möglichst auf einen hohen Konsum von Milchprodukten und Kohlenhydraten verzichten, stattdessen viel Obst und Gemüse zu sich nehmen und viel Ungesüßtes wie Wasser oder Tees trinken. Das sorgt nicht nur für eine reinere Haut, sondern lässt sie auch gleich straffer und somit jünger und frischer wirken.
 

Antibiotika

Pickel können ebenfalls durch Medikamente, speziell durch Antibiotika, entstehen. Das liegt allerdings nicht daran, dass sie eine unschöne Nebenwirkung der Arznei wären, sondern vielmehr daran, dass der Körper vielleicht auf die eine oder andere Substanz der Inhaltsstoffe reagiert. Natürlich gibt es spezielle Antibiotika, die gezielt zur Bekämpfung der Akne eingesetzt werden, allerdings gibt es auch zahlreiche andere Präparate, die auf andere Krankheiten wirken sollen und deren Zusammensetzung durchaus zur Bildung von Pickeln und Mitessern führen kann.
 

Äußere Umwelteinflüsse

Landluft hält gesund, heißt es und in gewisser Weise mag dieser Spruch auch zutreffend sein. Denn während sich in der Luft der Dörfer verhältnismäßig geringe Mengen an Schadstoffen befinden, sieht es in Stätten ganz anders aus. Zahlreiche Autos und Fabriken, die mit ihren Abgasen die Luft verschmutzen können ebenfalls ein Grund dafür sein, dass die Haut unrein ist, weil sich diese Verschmutzungen auf der Haut absetzen und so für ein schlechtes Hautbild sorgen.

Ebenfalls kann eine Verschlechterung der Haut seine Ursache in der Jahreszeit finden. Sind im Sommer bei warmen Temperaturen und strahlender Sonne kaum Pickel zu sehen, sprießen sie bei vielen in den kalten Jahreszeiten umso mehr. Schuld daran sind die ständigen Temperaturwechsel, denen die Haut in dieser Zeit ausgesetzt ist. Draußen klirrende, feuchte Kälte, in den Wohnräumen hingegen heiße, trockene Heizungsluft. Die Haut wird sehr schnell trocken und spannt, Pickel treten auf.


Welche Hausmittel gegen Pickel helfen

Wer unter einer schlechten Haut, Pickeln und Rötungen im Gesicht leidet, ist nicht zwangsläufig ein Leben lang davon betroffen. Eine gesunde Lebensweise begünstigt in häufigen Fällen bereits deutlich die Verbesserung des Hautbildes. Und auch sonst ist gegen Pickel und Co. so manches Kraut gewachsen. Und das Beste an Hausmitteln ist, man hat die meisten Produkte bereits zu Hause oder muss nur wenig Geld dafür ausgeben.
 

Hefe

Vor allem Bierhefe ist ein altbekanntes und von Apothekern wie Ärzten gleichermaßen empfohlenes Produkt, um Pickel effektiv zu bekämpfen. Es enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Proteine, die sich sofort positiv auf das Hautbild auswirken. Bei regelmäßiger Anwendung wird die Haut von mal zu mal strahlender und ebenmäßiger. Darum ist Bierhefe auch in vielen Kosmetika enthalten Dabei kann die Hefe auf zwei verschiedene Weisen verwendet werden. Zum einen besteht die Möglichkeit, die Hefe mit warmer Milch zu mischen, als Maske im Gesicht aufzutragen, ca. 30 Minuten einwirken zu lassen und anschließend mit warmem Wasser abzuspülen. Auf der anderen Seite kann die Hefe auch in Form von Tabletten eingenommen werden. Beide Varianten wirken schnell und effektiv.
 

Honig

Nicht nur bei Erkältungen und Halsbeschwerden ist Honig ein wahrer Helfer in der Not, auch gegen Pickel ist er höchst wirksam. Grund dafür sind die zahlreichen Inhaltsstoffe – je nach Sorte um die 200 – wovon die meisten Vitamine, Enzyme, Proteine, Mineralstoffe und Aminosäuren sind. Auf den betroffenen Stellen der Haut aufgetragen und für ca. eine Stunde einwirken lassen, können sich Bakterien aufgrund des hohen Zucker – und geringen Wasseranteils im Honig nicht weiter vermehren, die Unreinheiten gehen zurück. Honig kann schon auf die Haut aufgetragen werden, wenn noch gar kein Pickel sichtbar, sondern nur spürbar ist. Er wirkt direkt antibakteriell, sodass es gar nicht erst zu einer Pickelbildung kommt.
 

Zinksalben

Das in Zinksalben enthaltene Zinkoxid wirkt wie ein Desinfektionsmittel auf der Haut. Zudem hat es den Effekt, viel Wasser aufnehmen zu können. Auf Pickeln aufgetragen bedeutet das, die Bakterien haben gar nicht die Möglichkeit, die Haut weiter zu infizieren, sondern werden regelrecht ausgetrocknet. Dabei wird die Zinksalbe am besten vor dem zu Bett gehen mit einem Wattestäbchen auf die betroffenen Stellen aufgetragen, wo die Salbe dann über Nacht auf der Haut wirken kann.
 

Aloe Vera

Eines der natürlichsten Hausmittel gegen Pickel ist Aloe Vera. Der wirkungsvolle Saft kann direkt aus der Pflanze gewonnen und auf die Haut aufgetragen werden. Es beruhigt die irritierte Haut, fördert den Heilungsprozess und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit. Selbst sehr trockene oder empfindliche Hauttypen profitieren von Aloe Vera, denn sie enthält nichts, was in irgendeiner Weise einen Juckreiz oder gerötete Stellen hervorruft, wie es bei manch anderen Pflegeprodukten der Fall ist. Zudem kann Aloe Vera auch von innen eingesetzt werden, wodurch die Pflanze meist noch schneller und effektiver wirkt.
 

Heilerde

Sie ist ein natürliches Produkt und enthält für den Körper wichtige Mineralien und Spurenelemente wie Zink, Natrium und Eisen. Da Heilerde zum großen Teil aus Ton besteht, ist die Konsistenz eher spröde. Mit Wasser gemischt ergibt sich daraus eine dickflüssige, cremige Gesichtsmaske, die auf die betroffenen Stellen großflächig aufgetragen wird. Während der Einwirkzeit sorgen die Mineralien dafür, dass die Talgdrüsen austrocknen und keine übermäßige Produktion entsteht. Nach der Einwirkzeit wird die Maske mit Wasser abgewaschen.
 

Zitrone

Der Saft einer Zitrone ist stark desinfizierend, weshalb Zitronen zur Bekämpfung von Pickeln gern eingesetzt werden. Allerdings scheiden sich hier die Geister. Während die einen darauf schwören, wie gut es wirkt, lehnen andere diese Form der Anwendung strikt ab. Fest steht allerdings, dass die in den Zitronen enthaltene Säure Bakterien sofort abtötet und ein absolutes Naturprodukt ist. Aufgetragen werden kann Zitronensaft beispielsweise gemischt mit Salz oder Zucker als Peeling. Wichtig dabei ist, dass die Haut anschließend mit Feuchtigkeitscremes behandelt wird, da sie sonst spannt.
 

Luft und Sonne

Das natürlichste und mit Abstand günstigste Mittel gegen Pickel ist und bleibt die Sonne. Ihre UV-Strahlen trocknen verstopfte Talgdrüsen einfach aus, was eine rasche Heilung der Haut begünstigt. Allerdings ist zu viel Sonne auch nicht gut, denn ein Sonnenbrand tut nicht nur weh, er verschlechtert auch rasch wieder das Hautbild, nämlich mit unangenehmen Rötungen. Daher die Mittagssonne meiden. Darüber hinaus hilft es, gerade bei heißen Temperaturen viel zu trinken und das Gesicht regelmäßig zu reinigen, da die Haut ansonsten zu einem wahren Bakterienherd wird. Peelingprodukte, am besten mit Meersalz, in dem Fall helfen besonders. Und auch frische, saubere Luft fördert den Heilungsprozess Pickel geplagter Haut.
 

Kamille

Kamille ist das wohl bekannteste Hausmittel gegen sämtliche Leiden. So ist es wenig verwunderlich, dass es auch wunderbar gegen Pickel und Mitesser hilft! Die größte Wirkung erzeugt Kamille, wenn sie vorher aufgekocht wurde. Als Tee, den man nach gründlicher Einwirkzeit auf die Haut gibt oder in Form eines Dampfbades öffnet die Wärme die Poren und die Kamille kann ihre entzündungshemmenden und desinfizierenden Wirkstoffe an die Haut abgeben. Nach der Behandlung sollte die Haut vorsichtig abgetupft und nicht sofort eingecremt werden, da sie nach einer Kamilleanwendung oft sehr gereizt ist.
 

Quark

Aus Quark lassen sich im Handumdrehen Gesichtsmasken mischen, die wahre Wunder gegen Pickel und Mitesser sind. Der Quark allein sorgt dank seiner Milchsäuren, Milchfette und dem enthaltenden Milchzucker für ein klareres Hautbild. Zudem sorgt der kühle Quark frisch aus dem Kühlschrank für Erfrischung und hilft gegen Schwellungen im Gesicht und „zieht“ sogar einen Sonnenbrand aus der Haut. Quarkmasken eignen sich besonders hervorragend bei trockener und fettiger Haut und können in Kombination mit beispielsweise Honig den Heilungsprozess beschleunigen.
 

Knoblauch

Knoblauch eignet sich ebenfalls sehr gut zur schnellen Pickelbekämpfung, da der Saft frischer Knoblauchzehen eine antiseptische Wirkung aufweist und als Antioxidationsmittel empfohlen wird. Es werden lediglich ein paar Tropfen des Saftes auf die betroffene Stelle gegeben und nachdem es eingetrocknet ist, werden die Rückstände mit klarem Wasser abgespült. Dieser Vorgang kann stündlich wiederholt werden. Einzige Bedingung: Die Haut darf nicht empfindlich sein, da Knoblauchsaft etwas aggressiver gegenüber anderen Hausmitteln ist.
 

Zahnpasta

Immer wieder gern ausprobiert wird Zahnpasta, die auf die Pickel aufgetragen wird. Ähnlich wie Zinksalbe wird auch Zahnpasta nachgesagt, sie trockne die betroffenen Stellen einfach aus. Schlimmer noch, Zahnpasta enthält unter anderem Fluoride, die zwar für die Zähne wunderbar sind, auf der Haut aufgetragen aber eher dafür sorgen, dass Reizungen und Rötungen entstehen, was weitere Entzündungen nur begünstigt, anstatt dagegen vorzugehen. Darüber hinaus brennt Zahnpasta auf den betroffenen Stellen ungemein. Man muss also nicht immer wirklich leiden, wenn man schön sein will.


Pharma gegen Pickel

Die Regale der Drogeriemärkte und Apotheken sind bis oben hin gefüllt mit allerhand Cremes und Pasten gegen unreine Haut. Für jeden Hauttyp und jede Geldbörse ist etwas dabei und natürlich verspricht jeder Hersteller, dass gerade sein Produkt das wirksamste ist. Und natürlich greift man als von Pickeln geplagter gern zu all den Tiegeln und verspricht sich einen schnellen Heilungsprozess angesichts der hohen Kosten, die man für die Beschaffung in Kauf genommen hat. Aber sind teure Cremes wirklich so viel besser als die bewährten Hausmittel?
 

Benzoylperoxid (BPO)

Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes chemisches Schälmittel. Darum sollte man zu diesem Mittel erst greifen, wenn der Hautarzt dazu rät, denn der Wirkstoff tötet zwar Keime zur Pickelbildung effektiv ab, trocknet dabei aber auch die Haut extrem aus. Weil es Präparate mit unterschiedlichen Konzentrationen des Benzoylperoxids gibt, ist eine vorherige Rücksprache mit dem Arzt dringend zu empfehlen.
 

Cremes und Tinkturen

Es gibt sie meist schon für ein paar Euro im Drogeriemarkt und die Auswahl ist enorm. Dabei heißt teuer in diesem Fall nicht immer gleich auch besser. Vielmehr kommt es bei Cremes und Tinkturen vor allem auf die Inhaltsstoffe an. Daher am besten erst einmal auf der Rückseite der Tiegel nachlesen, was drin steckt und ob man womöglich an einer Unverträglichkeit gegenüber einigen Bestandteilen leidet. Denn ist dies der Fall, wird die Creme das Hautbild eher verschlechtern als verbessern. Zudem sollten die Cremes und Tinkturen auf den entsprechenden Hauttyp angepasst sein, damit die Inhaltsstoffe tatsächlich wirken können.
 

Gels und Peelings

Es hilft, das Hautbild zu verschönern, da abgestorbene Hautschüppchen abgetragen werden, aber Gels und Peelings helfen gegen Pickel selbst eigentlich wenig. Eher geeignet sind daher Gesichtsmaksen, die auf das Gesicht aufgetragen werden. Nach einer gewissen Einwirkzeit werden sie entweder abgezogen oder mit warmem Wasser abgespült. Viele dieser Masken beruhigen die Haut, beugen weiteren Entzündungen vor und klären das Hautbild bereits nach der ersten Anwendung. Wer regelmäßig etwa jede Woche ein – zweimal eine Gesichtsmaske aufträgt, und zusätzlich mit Peelings alte Hautschüppchen entfernt, sollte im Idealfall eine strahlend schöne Haut haben.
 

Antiseptika

Unter einem Antiseptikum ist ein chemischer Stoff zu verstehen, der in der Medizin zur Wundheilung eingesetzt wird. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass Entzündungen schneller heilen und Bakterien sich nicht weiter ausbreiten können. Gerade bei Aknepatienten wird gern auf verschiedene Antiseptika zurück gegriffen, die speziell zur Pickelbekämpfung hergestellt werden.
 

Antibiotika

Ist die Akne sehr stark ausgeprägt, sodass kaum ein Hausmittel oder Produkt aus der Apotheke hilft, verschreibt der Dermatologe ein Antibiotikum, das gezielt zur Bekämpfung der Akne eingesetzt wird. Da Antibiotika für den Körper allgemein hin keine „leicht verdaulichen“ Medikamente sind, ist von einer dauerhaften Einnahme dringend abzuraten. Denn zum einen ist es nach einem langen Zeitraum mehr schädlich als effektiv, zum anderen kann der Körper nach einiger Zeit resistent gegen das Medikament werden und dann wirkt es nicht mehr. Auf kurze Sicht gesehen sind Antibiotika gegen Pickel eine wahre Wunderwaffe.
 

Vitamin A-Säure

Vitamin A-Säure, oder auch Tretinoin, wird vor allem bei starker Akne als Creme zur äußeren Anwendung verwendet. Es sorgt dafür, dass alte Hautzellen schneller durch neue ersetzt werden, was zu einem verfeinerten Hautbild führt. Allerdings kann eine Verbesserung teilweise erst nach wochenlanger Anwendung auftreten und sich zunächst sogar verschlechtern. Daher zählen Nebenwirkungen wie Hautirritationen oder eine Überempfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen zu den für Vitamin A-Säure typischen Nebenwirkungen, schließlich muss sich die Haut erst daran gewöhnen, denn sie reizt die Haut sehr stark.
 

Salycilsäure

Salycilsäure hat eine schälende Wirkung auf die Haut. Das bedeutet, es entfernt die oberste Hautschicht, sodass der überschüssige Talg aus den verstopften Poren abfließen kann. Diese Säure findet sich in Cremes wieder, die auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen werden und so ihre Wirkung entfalten können.
 

Lasertherapien

Noch recht neu auf dem Markt der Akne Behandlung ist eine Lasertherapie. Hier wird die Haut stellenweise erwärmt, wodurch die Entzündungen sich beruhigen, die Talgdrüsen sich verkleinern und weniger Fett produzieren. Ein weiterer, netter Nebeneffekt: Auch kleine Narben wirken nach der Laserbehandlung glatter. Die Therapie findet etwa einmal pro Monat statt und sollte mehrere Sitzungen beinhalten, um ein verbessertes Hautbild erzielen zu können.
 

Isotretinoin

Diese Substanz ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Wurden Medikamente mit diesem Inhaltsstoff zwar zur erfolgreichen Pickelbekämpfung auf den Markt gebracht, wurde schnell klar, es hilft zwar tatsächlich gegen selbst schwerste Formen von Akne, indem es die Talgproduktion der Drüsen reduziert, eine übermäßige Talgausschüttung verhindert und sogar weiteren Entzündungen vorbeugt, dafür trocknet es die Haut sehr stark aus, sodass sie schneller alt wirkt und soll sich sogar negativ auf die Psyche des Patienten auswirken, was unter anderem Depressionen zur Folge haben kann.
 

Naturkosmetik

Wer ohnehin schon an empfindlicher Haut leidet und darüber hinaus mit Pickeln und Mitessern zu kämpfen hat, der sollte Naturkosmetik ausprobieren. Die Produkte sind zwar meist um ein vielfaches teurer als die günstige Konkurrenz aus dem Drogeriemarkt, doch stecken hier nur natürliche Inhaltsstoffe wie ein hoher Mineralöl – Anteil enthalten, die tatsächlich gut für die Haut sind. Zu gern sind in herkömmlichen Pflegeprodukten Substanzen zugefügt, die der Haut mehr schaden als ihr zu helfen, jung und frisch auszusehen und es auch zu sein.

Author Info

Doktor Haut

Doktor Haut beschäftigt sich gerne mit Themen der Dermatologie. Hauptsächlich behandelt er Themen zu den häufigsten Hautkrankheiten wie z. B. Akne, Neurodermitis, Lippenherpes oder auch über den lästigen Fußpilz.

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Comments ( 5 )

  • Betti

    Ich habe nun das Skin Palance seit 4 Wochen im Test und bin wirklich begeistert. Es hilft wirklich sehr gut gegen meine Pickel. Danke für den tollen Artikel!

    Liebe Grüße
    Betti

  • Leser

    Sehr geiler Artikel! Hat mir echt weitergeholfen 🙂

    • Doktor Haut

      Gerne!

      Viele Grüße
      Der Doc

  • Daniel

    Wow… sehr interessanter Artikel ! Besten Dank für die Mühe! 😉

  • Ben

    Krass, das nenne ich mal einen ausführlichen Artikel. Hat zwar etwas gedauert bis ich das Brett durch hatte, hat sich aber gelohnt.

    Herzlichen danke dafür 🙂

    Grüße!!!

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