verkapselter Pickel

Verkapselter Pickel – Wie kommt es dazu?

Verkapselter Pickel – wie kommt es dazu?

Viele Menschen sind davon betroffen. Praktisch über Nacht wächst die kleine, mit Eiter gefüllte Beule auf der Haut und man kann sich deren Erscheinung nicht erklären. Was Sie wissen sollten:

 

Mögliche Ursachen

Bei einem verkapselten Pickel handelt es sich um eine Eiteransammlung, welche sich unter der Haut befindet. Dieser Eiterherd wird durch eine Entzündung hervorgerufen. Ein verkapselter Pickel kann mit Schmerzen und Rötungen einhergehen.

Schuld an dem Martyrium ist meist eine übermäßige Talg- und Fettproduktion, welche die Poren verstopft und somit eine Entzündung hervorruft. Auch eine pubertätsbedingte Hormonumstellung des Körpers kann für die Entstehung eines verkapselten Pickels verantwortlich sein. Zuletzt wäre noch eine mangelhafte Körperhygiene in Kombination mit ungesunder Ernährung zu nennen, denn auch diese negativen Gewohnheiten können verkapselte Pickel verursachen.

 

Verkapselter Pickel – wie kann man der Entzündung entgegenwirken?

Für den Zeitraum von 2 Wochen empfiehlt sich eine tägliche Einnahme von 50mg Zink. Hierdurch wird die Haut regeneriert und die Produktion neuer Zellen gefördert. Zudem wird das Hautbild verbessert. Auch eine Behandlung mit Teebaumöl, welches von Natur aus desinfizierend wirkt, kann helfen. In Apotheken werden sogenannte Zugsalben angeboten, die den Eiter an die Oberfläche ziehen sollen. Diese Salben enthalten den Wirkstoff Ammoniumbitumino-Sulfat und sorgen für schnellere Abheilung. Die von der Konsistenz teerähnliche Substanz sollte man jedoch nicht an die Kleidung bringen, da diese nur schwer auswaschbar ist. Zugsalben sollten nur bei Pickeln angewandt werden, die wirklich unter der Haut sitzen und noch keinen Eiterkopf gebildet haben.

Es gibt zahlreiche Hausmittel, deren Wirksamkeit aber nicht erwiesen ist. Da wäre beispielsweise eine Mischung aus Honig und Zimt, welche auf den Pickel aufgetragen wird und wie eine natürliche Zugsalbe wirken soll. Andere Betroffene wiederum schwören auf zerdrückte Papaya, die dreimal täglich auf den verkapselten Pickel gegeben wird und so die Eiteransammlung nach oben ziehen soll. Des Weiteren gibt es alternative Therapien, mit Orangenpeeling, Aloe Vera und Backpulver & Zitronensaft, welche sich großer Beliebtheit erfreuen. Ein verkapselter Pickel kann auch von einem Arzt, per Skalpell, geöffnet werden. Man sollte jedoch nicht selbstständig an entzündeter Stelle herumdrücken , da ein verkapselter Pickel sich sonst verschlimmern kann.

 

Ist ein verkapselter Pickel gefährlich?

Wenn sich die Entzündung ausbreitet kann eine Blutvergiftung entstehen. Hier ist dann in jedem Fall ärztliche Hilfe nötig. Sinnvoll ist es, bereits im Vorfeld, sobald man den verkapselten Pickel entdeckt hat, einen Arzt aufzusuchen. Eine Blutvergiftung kann unter Umständen lebensgefährlich sein! Zudem ist die Gesundheit das höchste Gut, welches man pfleglich behandeln sollte.

Über den Autor:

Doktor Haut

Doktor Haut beschäftigt sich gerne mit Themen der Dermatologie. Hauptsächlich behandelt er Themen zu den häufigsten Hautkrankheiten wie z. B. Akne, Neurodermitis, Lippenherpes oder auch über den lästigen Fußpilz.

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Kommentare (2)

  • Ibaaa

    Ja, die guten verkapselten. Sind so hartnäckig, tun weh und lassen sich fast nicht beseitigen -.-. ich versuche immer mein Gesicht möglichst aufzuweichen. Oft hilft schon ein längerer Besuch in der Therme. Die Poren öffnen sich dann und es ist einfach die Dinger weg zu bekommen. Schmerzen hat man aber weiterhin.

    • Doktor Haut

      Hallo Ibaaa,

      das ist definitiv eine Möglichkeit.

      Grüße
      Der Doc

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