Selbstbräuner Test

4 beliebte Selbstbräuner im Vergleich.


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Selbstbräuner

Spätestens dann, wenn unsere Haut die noble Winterblässe aufweist und das letzte bisschen braun vom Sommer spurlos verschwunden ist, macht sich in vielen von uns die Lust breit, wieder einmal knackig braun und damit attraktiv und gesund auszusehen. Da der gute Ruf von Solarien in den letzten Jahren ziemlich gelitten hat, kommen nun die Selbstbräuner ins Spiel.

Anti PickelWas ist ein Selbstbräuner?

Unter einem Selbstbräuner versteht man ein kosmetisches Produkt, mit dem die Haut eine Brauntönung erreicht, ohne dass sie dem schädlichen UV-Licht ausgesetzt wird. Selbstbräuner gibt es in den verschiedensten Formen. Sie sind im Handel als Emulsion, Gel, Lotion, Spray und natürlich auch als Schaum erhältlich. Neu am Markt sind Selbstbräunungs-Tücher, die durch besonders einfache Anwendung punkten. Bei den innovativen Produkten, die man schon im Hightech-Bereich ansiedeln kann, kann man sogar zwischen verschiedenen Bräunungsgraden wählen. Für den Körper werden eher flüssige Produkte angeboten, da sie sich leichter großflächig verteilen lassen, während im Gesicht cremige Produkte beliebter sind. Mit ihnen kann nämlich genauer gearbeitet werden.

Welche Inhaltsstoffe haben Selbstbräuner?

Der Grund, warum man mit dem Selbstbräuner die Haut um etliche Nuancen dunkler machen kann, ist eine chemische Reaktion. So enthalten die Selbstbräuner Dihydroxyaceton, das auch DHA genannt wird. Dabei handelt es sich um eine Zuckerart, die auch in natürlicher Form im Körper vorkommt. Diese geht nun eine Wechselwirkung mit bestimmten Stoffen – den Proteinen und Amoinosäuren – in der obersten Hautschicht ein, deren Folge die Bildung von dunklen Pigmenten ist. Je dicker diese Hautschicht nun ist, desto dunkler ist der Effekt.

 

Was muss ich bei der Anwendung von Selbstbräunern beachten?

So einfach die Anwendung von Selbstbräunern auch erscheint, um ein tolles Ergebnis zu erzielen, ist Erfahrung notwendig. Denn ein Problem ist die Gleichmäßigkeit der Bräune. Wie schon vorher erwähnt, kommt es auf die Dicke der Hornschicht an, wie dunkel die Pigmentierung ausfällt. Aus diesem Grund kann manchmal ein fleckiges Hautbild entstehen. Besonders gefährlich sind Stellen wie Knie, Ellbogen, Handfläche usw. Aber auch im Gesicht kann es zu Unregelmäßigkeiten kommen. Deshalb ist ein Peeling vor der Anwendung unerlässlich. Dieses entfernt abgestorbene Hautschüppchen und glättet dadurch die Haut. Auch wenn der Körper gebräunt werden soll, unbedingt davor peelen. Zudem sollten sämtliche Härchen entfernt werden. Wichtig ist es auch, dass die Haut nicht allzu trocken ist. Deswegen schon im Vorfeld immer gut eincremen, um ihren Feuchtigkeitsgehalt zu optimieren. Ist der Selbstbräuner dann aufgetragen, unbedingt sofort die Hände waschen, da sich die Handflächen sehr schnell verfärben. Und das gelb-orange ist nicht wirklich attraktiv. Wichtig ist es auch, nun zumindest drei bis vier Stunden weder zu duschen oder Sport zu betreiben. Durch den Schweiß oder das Wasser kann der Selbstbräuner nämlich weggewaschen werden. Um ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen, den gewünschten Farbton nur um wenige Nuancen dunkler als die eigene Haut wählen. Findet man sich zu hell, kann ja am nächsten Tag das Procedere ganz einfach wiederholt werden. Und es ist auch wichtig gute pflegende Cremes zu verwenden. Mittlerweile sind die meisten Selbstbräuner jedoch zusätzlich mit pflegenden Ingredienzien, wie etwa Aloe Vera, Öle oder Hyaluronsäure ausgestattet. Einfach anzuwenden sind Selbstbräuner-Tücher. Sie sind einzeln verpackt und mit einer Lotion getränkt. Hat man den Selbstbräuner aufgetragen, mit dem Anziehen noch ein wenig warten. Nach 30 Minuten ist die Gefahr des Abfärbens zumeist gebannt. Aus manchen Stoffen wie etwa Seide oder Wolle kann man die Verfärbungen nämlich kaum mehr entfernen.

Welche Nebenwirkungen gibt es beim Selbstbräuner?

Dihydroxyaceton hat eine unangenehme Eigenschaft. Bei Wärme oder bei langer Lagerung zerfällt es. Dabei entsteht Formaldehyd. Begünstigt wird dieser Vorgang auch durch das im Selbstbräuner enthaltene Wasser, das wie ein Katalysator wirkt. Dieses Formaldehyd ist ein giftiges Gas und kann Allergien auslösen, die Haut rascher altern lassen und sogar die Entstehung von Krebs begünstigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Selbstbräuner nicht zu lange aufzubewahren. Ist die Tube oder der Flakon einmal geöffnet, dann schnell aufbrauchen und am besten im Kühlschrank lagern.

Kann man Selbstbräuner wieder entfernen?

Hat der Selbstbräuner seine Wirkung erreicht, und ist man damit nicht zufrieden, weil einem etwa die Farbe nicht gefällt oder das Ergebnis fleckig geworden ist, dann hat man Pech gehabt. Denn entfernen lässt sich Selbstbräuner nicht. Allerdings kann ein unschönes Ergebnis abgemildert werden. Hat man etwa Streifen auf unempfindlichen Hautpartien, dann kann man versuchen ihnen mit Zitrone auf den Leib zu rücken. Dabei Zitronensaft mit Natron zu einer Paste mischen, einige Minuten lang einwirken lassen und schließlich abrubbeln. Auch Zitrone pur eignet sich gut, um den Farbton etwas aufzuhellen. Einen Versuch wert ist auch aufhellende Zahnpasta. In manchen Fällen hilft sie, genauso wie Aceton, das allerdings sehr aggressiv ist. Ist man mit der Bräunung des gesamten Körpers unzufrieden, dann am besten ein langes Vollbad nehmen. Zumindest eine Stunde lang sollte es schon dauern. Dabei auch den Körper peelen. Ein Zuckerpeeling hat sich bestens bewährt. Für Knie, Sohlen oder Ellbogen kann man auch einen Bimsstein verwenden. Und auch ein Luffa-Handschuh erfüllt diesen Zweck. Fürs Gesicht kann man im Prinzip nur mit einem Peeling arbeiten. Seit einiger Zeit gibt es im Handel auch Selbstbräuner-Entferner als Pads oder Creme zu erwerben. Ihre Wirkung ist im Prinzip die gleiche wie mit den Hausmitteln.

Darf man Selbstbräuner auch während der Schwangerschaft verwenden?

Wenn man schwanger ist, ist man besonders vorsichtig im Umgang mit Chemie. Prinzipiell sind Selbstbräuner unbedenklich. Manche Produkte enthalten allerdings Bräunungsbeschleuniger, die den Namen Psoralene tragen. Sie stehen mittlerweile in Verdacht Krebs zu erregen. Aus diesem Grund sollte auf sie während einer Schwangerschaft verzichtet werden. Außerdem neigt die Haut durch die Hormonumstellung dazu fleckig zu werden.