Gesichtscreme Test

4 beliebte Gesichtscremes im Vergleich.


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Anti PickelFür was benötigt man Gesichtscremes?

Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte. Dementsprechend wird uns suggeriert, dass unsere Haut rein, glatt und jugendlich frisch zu sein hat. Theoretisch ist unsere Haut von sich aus für diese Aufgaben gerüstet, doch kann es durch Einflüsse wie Stress oder auch Kosmetik dazu kommen, dass unsere Haut Unterstützung braucht. Dazu gibt es unzählige Cremes, Lotionen und Tücher für eine frische, jüngere Haut, frei von Pickeln, Falten oder anderen Unreinheiten. Doch nicht jedes Produkt ist geeignet, denn nicht jede Haut ist gleich. Um die eigene Haut im Kampf gegen die alltäglichen Angriffe unterstützen zu können, muss man das richtige Produkt für die richtige Anwendung finden.

Die gängigsten Inhaltsstoffe von Gesichtscremes:

Neben der Frage der eigenen Hautbeschaffenheit, ist die Zusammensetzung des Produkts das wichtigste Kriterium für die richtige Anwendung. Dabei ist mit einem bloßen Blick auf die Flasche oder Tube für den Laien kaum zu erkennen, was sich tatsächlich hinter den Fachbegriffen verbirgt. Wie auch bei anderen Produkten gilt aber auch hier die allgemeine Regel, dass ,je weiter vorne der Inhaltsstoff steht, umso mehr davon enthalten ist. Am häufigsten kommen Stoffe zum Einsatz, die die Creme konservieren und besser haltbar machen sollen. Dazu zählen unter anderem Disodium EDTA, Phenoxyethanol und verschiedene Parabene, zum Beispiel Methylparaben. Problematisch sind hierbei die letztgenannten Parabene, da diese im Verdacht stehen, Allergien auszulösen, Insbesondere für Menschen mit empfindlicher oder trockener Haut könnte dies problematisch sein. Um den Eigengeruch der Creme zu überdecken, enthalten die Produkte auch Parfum. Dies wird oft als Parfum, Fragrance oder Alpha-Isomethyl Ionone angegeben. Auch hier ist zu beachten, dass diese Duftstoffe immer auch Allergene sind und zu Komplikationen führen können. Findet sich auf dem Produkt der Begriff Dimethicone oder Methicone, handelt es sich um Silikonöl. Dieses dient dazu, einen Film auf der Haut zu erzeugen, um sie zum Beispiel vor aggressiven Putzmitteln zu schützen. Da die Haut dieses Öl allerdings nicht aufnehmen kann, kann die Haut darunter nicht atmen und bleibt strapaziert. Damit die Creme oder Lotion ihren pflegenden Effekt erzielen kann, gibt es unterschiedlichste Zusätze für verschiedene Anwendungen. Am besten Untersucht ist das Vitamin C, oft als Ascorbic Acid oder Ascorbyl deklariert, und wirkt gleich dreifach gegen die vorzeitige Hautalterung. Es unterstützt die Kollagenbildung, fängt freie Radikale und hellt Pigmentflecke auf. Gegen Falten gibt es gleich mehrere Optionen. So finden sich in Anti-Aging-Produkten oftmals Alpha-Liponsäure, Hyaluronsäure oder Niacin, wobei letzteres auch als Vitamin B3 oder Nikotinsäure bekannt ist. Gegen trockene Haut helfen verschieden Öle oder pflanzliche Fette wie Kakaobutter, Mandelöl oder Bienenwachs, wobei auch synthetische Produkte zum Einsatz kommen können. Auch Harnstoff findet als Urea Einsatz, es hilft dabei, die körpereigenen Feuchtigkeitsspeicher wieder aufzufüllen.

Welche Hauttypen gibt es?

Wie bereits erwähnt, spielt der eigene Hauttyp eine wichtige Rolle in der Pflege. Durch die verschiedenen Belastungen und Einflüsse, ist die Haut unterschiedlich beschaffen, sodass selbst in der Gesichtspartie nicht jede Stelle gleich ist. Entscheidend für die Haut ist der Talg. Dieser dient zur Verteilung der Feuchtigkeit und bewahrt die Haut somit vor dem Austrocknen. Weiterhin dient er als Schutz vor Hautkrankheiten, äußerlichen Einflüssen sowie Keimen. Normale Haut produziert etwa 1-2 Gramm Talg täglich, allerdings kann dies auch mehr oder weniger sein, was bei Überproduktion zu fettiger und bei Unterproduktion zu trockener Haut führt. Auch über das Alter verändert sich die Haut. Ist diese im jungen Alter eher fettig, wandelt sie sich ab dem 45. Lebensjahr zum normalen oder trockenen Hauttyp. Verantwortlich für die verschiedenen Hauttypen sind Faktoren wie die individuellen Erbanlagen, hormonelle Einflüsse (zum Beispiel durch Pubertät oder Schwangerschaft), Ernährung oder auch kosmetische Maßnahmen. Durch Alterungsprozesse verlieren die Fasern im Bindegewebe weiterhin ihre Elastizität, wodurch sich Falten ausbilden. Auch die Kollagenfasern bauen über die Jahre ab, wodurch weniger Feuchtigkeit in der Haut gespeichert werden kann, was zu trockener Haut im Alter führen kann. Prinzipiell können sieben Hauttypen unterschieden werden.

  1. Die trockene Haut, bei der zu wenig Talg produziert wird. Diese ist meist feinporig und zart
  2. Die fettige Haut, bei übermäßiger Talgproduktion. Oft ist diese glänzend und wirkt dick und grobporig
  3. Die normale Haut bildet den Idealfall und ist dementsprechend unkompliziert im Verhalten
  4. Die empfindliche Haut ist feinporig und anfällig für Trockenheit und Rötungen
  5. Die Mischhaut zeigt sich oft durch einen trockenen Bereich an den Wangenpartien und einem fettigen Bereich in der, aus Stirn, Nase und Kinn bestehenden, T-Zone
  6. Die Reife Haut bei älteren Menschen zeigt häufig Faltenbildung
  7. Die Akne-Haut ist großporig und zeigt oft Pickel und Pusteln

Um sicherzugehen, über welchen Hauttyp man persönlich verfügt, kann ein Besuch beim Dermatologen weiterhelfen, insbesondere, wenn man über problematische Haut verfügt.

Was muss ich bei der Anwendung von Gesichtscreme beachten?

Die Anwendung richtet sich nach dem entsprechenden Produkt, dabei gibt es drei Grundfunktionen. Als Schutz, Pflege oder zur Therapie. Handelt es sich um ein medizinisches Präparat, ist die Anwendung und Dauer strikt vorgeschrieben. Auch die Anwendung ist ein wichtiger Faktor. So gibt es Produkte für verschiedene Anwendung als Tag- oder Nachtcreme, Sonnencreme oder als Pflege. Aufgrund der großen Vielfalt der verschiedenen Produkte, sollte man sich vorher genau informieren, ob es für das Problem bzw. die gewünschte Wirkung das Richtige ist. Man sollte auf den richtigen Hauttyp und die Inhaltsstoffe achten und sich klar sein, ob man dieses Produkt zur Pflege der Haut, gegen ein akutes Problem (therapeutisch) oder ein speziellen Zweck, zum Beispiel als Sonnenschutz, nutzen möchte.

Kann es Nebenwirkungen geben?

Wie bei allen Produkten kann es auch bei Hautcremes zu Nebenwirkungen kommen. Dies kann durch eine allergische Reaktion aufgrund bestimmter Inhaltsstoffe oder durch falsche Anwendung zustande kommen. Typische Nebenwirkungen sind Hautrötungen bzw. juckende und rötende Hautveränderungen. Diese können dabei sowohl bei erstmaliger, aber auch bei dauernder Anwendung auftreten, sodass jederzeit genau auf die Wirkung geachtet werden sollte. Falls sich Nebenwirkungen zeigen, sollte die betroffene Stelle sofort mit viel Wasser gewaschen werden und die Creme gemieden werden. Durch chronischen Gebrauch der Creme kann es weiterhin zur sogenannten Stewardesse-Krankheit kommen, welche sich durch schuppige Hautveränderungen im Gesicht zeigt. Auch hier sollte die Creme sofort abgesetzt werden. Ist man sich über mögliche Nebenwirkungen oder Veränderungen unsicher, kann auch hier der Besuch beim Dermatologen hilfreich sein.

Da wie bei vielen Dingen ein hoher Preis nicht für die gute Qualität spricht, sollte man auch bei Hautcremes lieber zweimal hinsehen. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe kann helfen, um unerwünschte Stoffe wie Parabene zu meiden. Das Wissen um den eigenen Hauttyp hilft weiterhin, das richtige Produkt zu finden, um Nebenwirkungen zu minimieren. Hautcremes gibt es sowohl im Discounter, in der Drogerie als auch in der Apotheke in jeder Preisklasse. Da die Haut sehr indiviuell ist, lohnt es sich, sich zu informieren und sich beraten zu lassen, um das ideale Produkt zu finden. Die Haut wird einem diesen Mehraufwand danken.