Spätakne

Spätakne

Spätakne – Wenn Akne im Erwachsenenalter zurückkommt

Der große Lichtpunkt am Ende einer jeden Pubertät ist der, dass die nervigen Pickel und Mitesser von nun an für immer der Vergangenheit angehören. Doch was, wenn dem nicht so ist und die lästigen Gesichtsunreinheiten über weitere Jahre, in einigen Fällen sogar Jahrzehnte nicht auf nimmer Wiedersehen verabschieden wollen? Viele Betroffene sind verzweifelt, wissen nicht, warum ihre Haut noch immer nicht rein ist und was tatsächlich dagegen helfen kann, schließlich kann je nach Ausmaß auch massiv das Selbstbewusstsein darunter leiden.
 

Warum kommt es zur Spätakne?

Spätakne (auch Akne tarda genannt) tritt häufig in zeitlichen Schüben auf und äußert sich in Form von glänzender Haut, Rötungen, Pickeln und Mitessern bis hin zu schmerzhaften Entzündungen. Vor allem die Partien Kinn, Wangen und der Halsbereich sind zumeist die betroffenen Stellen. Die Ursache hierfür liegt an verstopften Talgdrüsen in diesen Körperregionen. Gründe dafür können unter anderem sein: Stress, eine unausgewogene Ernährung, Allergien, falsche Kosmetikprodukte oder Hormonschwankungen (etwa durch das Absetzen der Anti – Baby – Pille).
 

Welcher Typ ist besonders betroffen?

Es sind hauptsächlich Frauen, die auch im fortgeschrittenen Alter unter einer unreinen Haut leiden. Etwa jede 4. Frau zwischen 25 und 45 Jahren ist von der Spätakne betroffen. Die Gründe hierfür sind vielfältig und noch ist nicht geklärt, warum gerade Frauen unter einer Spätakne leiden. Dabei macht die Spätakne keinen Unterschied, um welchen Hauttyp es sich handelt oder ob bereits in der Pubertät mit Akne zu kämpfen war, denn die Auslöser einer Spätakne können bei jedem zu einem unreinen Hautbild führen.
Warum allerdings mehr Frauen als Männer von Spätakne betroffen sind, ist noch nicht geklärt.
 

Was hilft gegen Spätakne?

Der Hautarzt entscheidet je nach Ausprägung der Spätakne, welche Behandlung am ehesten in Frage kommt. Handelt es sich um eine leichte Akne, reichen oft schon Cremes oder Salben, um das Hautbild zu verbessern. Auch kann eine Kosmetikerin mit den passenden Pflegeprodukten für reinere Haut sorgen. Nur in besonders schlimmen Fällen verschreibt der behandelnde Dermatologe ein Antibiotikum.
 
Weiterhin helfen Hausmittel wie Kamille, Aloe oder Kräutertees bei äußerer bzw. innerer Anwendung gegen die lästigen Pickel und Mitesser. Zudem empfiehlt es sich, grundsätzlich mehr auf sich und seinen Körper zu achten, auf das eine oder andere Kosmetikprodukt zu verzichten, vermehrt zu Obst und Gemüse zu greifen und schlechte Angewohnheiten wie Nikotin oder Alkohol zumindest zu reduzieren und stattdessen viel Wasser zu trinken.

Author Info

Doktor Haut

Doktor Haut beschäftigt sich gerne mit Themen der Dermatologie. Hauptsächlich behandelt er Themen zu den häufigsten Hautkrankheiten wie z. B. Akne, Neurodermitis, Lippenherpes oder auch über den lästigen Fußpilz.

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