Inhaltsverzeichnis

neurodermitis

 

 

 

 
 
 

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist der in der Bevölkerung üblich verwendete Begriff für das atopische Ekzem. Das atopische Ekzem ist eine nicht ansteckende Hautkrankheit, die immer einen chronischen Verlauf hat. Kennzeichen der atopischen Erkrankungen sind überempfindliche Reaktionen. Menschen, die das atopia ekzema haben, reagieren auf alltägliche Stoffe des Lebens allergisch. Der Körper neigt bei Kontakt mit normalerweise harmlosen Substanzen zur Bildung von Antikörpern des Immunglobulins E. Beim gesunden Menschen werden diese Antikörper nur gebildet, wenn der Körper mit Parasiten befallen wird. Überempfindliche Menschen aber produzieren grundlos nach Kontakt mit einfachen Stoffen, die keine parasitären Eigenschaften haben, diese Antikörper, die sich dann in allergischen Hautreaktionen äußern. Atopien sind in der Regel erblich bedingt.

Andere Bezeichnungen für die Neurodermitis sind auch endogenes Ekzem oder atopische Dermatitis. Der Begriff Neurodermitis wurde im 19. Jahrhundert von Medizinern für häufige Hautreaktionen gewählt, weil das Auftreten des atopischen Ekzems für eine Erkrankung der Nerven gehalten wurde. Die Medizin nahm an, dass sich die Nerven entzündeten und diese Entzündung sich auf der Haut zeigte. Schon bald stellte sich heraus, dass das atopische Ekzem nichts mit einer Reaktion der Nerven zu tun hatte, doch die Bezeichnung Neurodermitis hatte sich bereits für das atopische Ekzem etabliert.
 

Wie äußert sich Neurodermitis?

Eine Neurodermitis äußert sich auf der Haut mit trockenen Stellen, die als stark juckend empfunden werden. Ekzeme, die sich röten und entzünden, sind deutlich zu sehen. Die Haut beginnt im fortgeschrittenen Stadium der Neurodermitis auch an zu schuppen. Ist die Neurodermitis stark ausgeprägt und Dauergast auf der Haut des Kranken, so kann sie im Extremfall auch nässen. Haut, die eine Neurodermitis aufweist, hat in der Regel keine ausreichende schützende Hornschicht, da diese sich durch die Schuppen immer wieder ablöst. Ist diese Hornschicht aber nicht intakt, können wiederum Erreger in die tieferen Hautschichten eindringen. Ein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint, hat begonnen sich für immer zu schließen. Denn sobald die Hautschicht anfällig für Eindringlinge geworden ist, dringen natürlich auch Stoffen ein, auf die jeder Mensch empfindlich reagiert. Logischerweise reagieren überempfindliche Menschen noch einmal so stark auf die fremden Stoffe im Körper. Aus einer einfachen Neurodermitis kann so ein Ekzem werden, das sich über viele Bereiche des Körpers ausbreitet und auf Dauer auch andere Organ als nur die Haut schädigen kann. Die typische Neurodermitis zeichnet sich aber auch durch beschwerdefreie Phasen aus. Daher ist Neurodermitis eine atopische Erkrankung, die in Schüben auftritt, wenn der Körper mit vielen Stoffen in Berührung kommt, die die Produktion überflüssiger Antikörper auslöst. Die moderne Medizin geht heute davon aus, dass das atopische Ekzem zwar eine erblich bedingte Hauterkrankung ist, die durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems bedingt ist, aber durch viele andere Faktoren ausgelöst und verstärkt wird.

 

Ursachen und Entstehung

neurodermitis_InfobuchDie Ursachen der Neurodermitis sind bis heute in der Medizin umstritten. Immer wieder ergeben sich aus den Forschungsergebnissen vieler verschiedener fremder Forschungsgebiete die unterschiedlichsten neuen Aspekte auch für den Bereich der Neurodermitis. Heute ist unumstritten, dass alle Krankheiten nicht nur körperliche sondern auch seelische Ursachen haben können, daher ergeben sich mit vielen Forschungsbereichen Synergieeffekte, die weiteren Aufschluss über die Ursachen der Neurordermitis bieten. Einig sind sich alle Mediziner nur darüber, dass die Neurodermitis in allen Fällen erblich bedingt ist. Doch nicht jeder Mensch, der diese Überempfindlichkeit geerbt hat, muss auch mit ihren Auswirkungen leben. Fast alle Mediziner und Psychologen sind sich sicher, dass die Neurodermitis durch hormonelle, ernährungsbedingte und psychosomatische Faktoren ausgelöst werden kann. Doch besonders empfindliche Menschen können auch unter besten Lebensbedingungen an Neurodermitis leiden. Daher werden vorerst alle möglichen Ursachen und auslösenden Faktoren immer nur eine Vermutung bleiben, die auf Statistiken beruhen. Diese Statistiken basieren auf Analysen, die die Kriterien der Häufigkeit und anderer Zusammenhänge berücksichtigen. Doch ein gesicherter Schluss zwischen Ursache und Wirkung ist bislang nicht wissenschaftlich nachgewiesen. Die Schwierigkeiten im Bereich der Neurodermitis-Forschung sind auch in der kaum überschaubaren Anzahl an Körperstellen begründet. Die Neurodermitis kann an jeder Stelle des Körpers auftreten. Bei einigen Menschen sind es immer dieselben Stellen, bei anderen Menschen wandert die Neurodermitis. Manche Patienten sind dauernd von den Schüben betroffen, bei anderen Patienten verschwinden die Hautreaktionen auf unerklärliche Weise. Jahre später kann die Neurodermitis dann wie zuvor wieder auftreten. Genau diese Vielfältigkeit der Erscheinungen lässt eine Ursachenforschung kaum Erfolg erbringen. Da aber ungefähr 10 Prozent aller Menschen auf dieser Welt mindestens einmal im Leben eindeutige Anzeichen von Neurodermitis hatten, ist die Ursachenforschung im Fokus der Medizin. Die neuesten Erkenntnisse stammen aus der modernen Genforschung. Erstmals konnten Gene isoliert werden, die eindeutig auf die erbliche Veranlagung hinweisen. Dennoch bedeutet der genetische Nachweis noch nicht, dass die betroffenen Menschen auch an Neurodermitis erkranken werden. Daher stehen die Mediziner trotz der Genanalyse immer noch vor der Frage, wie das Zusammenspiel von Disposition und äußeren Einflüssen funktioniert. Denn nicht jeder Mensch, der mit Stoffen in Berührung kommt, die die Antikörper in seinem Körper aktivieren könnten, aktiviert diese Antikörper auch. Wieder steht die Frage im Fokus, wie sehr psychosomatische und ernährungsbedingte Faktoren einzelne empfindliche Hautstellen beeinflussen können. Die Pollen, Hausstaubmilben und Lebensmittelallergene sowie ein trockenes Klima werden daher weiterhin als Mitverursacher jeder Neurodermitis betrachtet werden müssen.
 
neurodermitis_lupeÄltere Generationen, denen die Neurodermitis ebenfalls schon bekannt war, suchten die Ursache in übertriebener Hygiene. Doch dieses Vorurteil ist längst überholt. Heute ist allgemein bekannt, dass eine perfekte Hygiene die beste Vorbeugung vor fast allen Krankheiten sein kann. Sicherlich kann die empfindliche Haut beim ständigen Waschen immer weiter austrocknen. Doch die im Handel erhältlichen Seifen, Waschgele und Cremes verfügen heute fast ausnahmslos über rückfettende Substanzen. Fast jede Creme gibt der Haut die Portion Feuchtigkeitspflege, die sie braucht. Außerdem sind für die von Neurodermitis befallene Haut viele spezielle Produkte erhältlich. Fast jeder namhafte Hersteller von Pflegeprodukten bietet eine Serie für Menschen mit empfindlicher Haut an. Nicht nur für die von der Akne befallene Haut gibt es eine große Bandbreite an Produkten zur Auswahl. Für die trockene und für die besonders trockene Haut stehen viele Cremes und Lotionen zur Verfügung. Apotheken, Drogerien und Hautärzte können das richtige Produkt für die tägliche Hygiene anbieten. Daher gibt es keine übertriebene Hygiene mehr, denn sowohl die Seife als auch die Creme geben der Haut sofort das zurück, was sie bei der Reinigung an die Umwelt abgegeben hat.

 

 

Die Diagnose

Fast alle Menschen, die eine gerötete Hautstelle an ihrem Körper entdecken, gehen davon aus, dass es eine allergische Reaktion sein könnte. Denn in diesen modernen Tagen ist es allgemein bekannt, dass die Umweltbelastungen immer weiter steigen. Kaum ein Körper kommt noch mit den vielen Autoabgasen und anderen Partikeln, die durch die Luft schweben, zurecht. Auch das Ozonloch hat zu einem weiteren Anstieg der Neurodermitis-Fälle geführt. Ohne Sonnenschutzfaktor kann sich auch in nördlichen Breitengraden kaum noch ein Mensch auf die Straße trauen. Der positive Effekt ist, dass die Menschen für Veränderungen ihrer Haut sensibilisiert sind und rasch den Weg zum Hautarzt finden.

Der Hautarzt des Vertrauens und im Notfall auch seine Urlaubsvertretung wird auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um eine Neurodermitis handeln kann. Der Arzt wird auf jeden Fall auch die Krankengeschichte des Patienten betrachten. Daher ist die Frage nach Neurodermitis-Patienten in der Familie eine Standard-Frage, die an den Anfang des Gespräches gehört. Nicht nur Blutsverwandte, die Hautkrankheiten oder Allergien hatten oder haben sondern auch Verwandte, die ein Asthma Bronchiale oder einen Heuschnupfen haben, können auf eine erblich bedingte Veranlagung hinweisen. Auch bereits bekannte Allergien gehören in die Anamnese. Ein Blutbild und die genaue Untersuchung der gesamten Körperhaut lassen dann schon den Schluss auf die Neurodermitis zu. Das atopische Ekzem kann an einer oder mehreren Körperstellen auftreten. Doch es kann auch über den gesamten Körper wandern. Ähnlich wie ein einfacher Allergietest läuft der Test bei Verdacht auf Neurodermitis ab. Doch beim Hauttest wegen des atopia ekzema reagiert die Haut nicht mit den typische Allergieerscheinungen sondern mit einer überhöhten Immunisierung, denn der Körper bildet grundlos Antikörper. Beide Tests werden mit der Prick-Methode durchgeführt. Dabei werden auf der gesäuberten Haut, die mit medizinischem Alkohol zusätzlich gereinigt wird, mit einem scharfen Messerchen kleine Ritzer gezogen. In die offenen Hautstellen werden dann die mutmaßlichen allergieauslösenden Stoffe geträufelt. Je nach Allergen sind die Reaktionen nach wenigen Stunden oder auch erst nach ein paar Tagen sichtbar. Sollte der Test erst später ausgelesen werden können, so werden die getesteten Hautstellen mit kleinen gut klebenden Pflastern versehen. Baden, Schwimmen und Duschen sollten bis zum Auslesen der Testergebnisse vermieden werden. Im Gegensatz zum Prick-Test ergibt ein Bluttest weitergehenden Aufschluss über den körperlichen Zustand des am atopischen Ekzem erkrankten. Im Blut kann bei Laboruntersuchungen in Tests die Menge an erzeugten Antikörpern, die sich nach dem Kontakt mit Alltagsstoffen bilden können, festgestellt werden. So hat der Arzt rasch einen Überblick über die Stoffe, auf die der erkrankte Körper reagiert und auch über die Heftigkeit, mit der er reagiert. Da viele Menschen, die ein atopia ekzema haben, auch Probleme mit dem Darm haben können, gehört zu einer umfänglichen Untersuchung auch ein Stuhltest. Dieser wird häufig erst nach einer längeren Behandlung, die keinen wesentlichen Erfolg erbracht hat, durchgeführt. Denn meistens sind schon die Haut- und Bluttests sehr aufschlussreich und eindeutig. Die Ergebnisse aller Tests und des Patientengesprächs sowie die besondere Befindlichkeit des Patienten legen dann die Parameter fest, die der Arzt braucht um über die mögliche Therapie zu entscheiden. Immer wieder kann ein einziger heftiger akuter Schub von einem einfachen Verlauf der Neurodermitis begleitet sein. Viele Ärzte raten bei einem gering ausgeprägten atopischen Ekzem zu besonderen Pflegecremes, die es auch ohne Rezept in den Apotheken zu kaufen gibt. Die Mediziner sind heute vorsichtiger geworden mit der Medikation. Es gibt immer wieder Patienten, die nur an den Lebensumständen etwas ändern müssten, um mögliche Erfolge der Besserung zu sehen.

Manche Ärzte betrachten im Rahmen der Diagnose natürlich auch den Menschen in seiner ganzen Erscheinung. Nervosität, Fahrigkeit, unbewusstes Jucken und Hautzupfen, ausgeprägte Hautlinien, ein blasse Mundregion und dunkle Augenringe sollen auch ein eindeutiger Hinweis auf eine Neurodermitis oder zumindest auf die Veranlagung sein. Doch diese Anzeichen legen nicht nur Menschen, die am akuten atopischen Ekzem leiden, an den Tag. Diese Merkmale eines Menschen können nur im Zusammenhang mit den Blutwerten, dem Prick-Test und dem Patientengespräch Sinn machen und Hinweise auf den Patiententypen geben. Der wichtigste Verbündete im Kampf gegen eine Hautkrankheit ist aber immer der erkrankte Patient selbst. Eine ordentliche Dokumentation aller Beschwerden, der Lebensumstände und der Ernährung sowie der Kontakte mit Stoffen ist eine perfekte Grundlage für einen Hautarzt um den Auslöser eines Schubes Neurodermitis finden zu können. Denn mit dieser Dokumentation wird das Zusammenspiel von Allergen, Antikörper und Lebenssituation sowie Reaktionsstärke der Haut rasch sichtbar. Je mehr Daten erhoben werden, desto sicherer kann eine Krankheit diagnostiziert werden. Außerdem hilft jeder Patient, der auf sich selbst achtet, den nach ihm kommenden Menschen, die an dem atopischen Ekzem erkranken. Medizin ist einem ständigen Wandel, der auf immer neu gewonnenen Erkenntnissen basiert, unterworfen. Ohne diese Entwicklung würde die Medizin nur durch Zufälle die Schritte in die Zukunft gehen können. Alle Menschen, die heute an Neurodermitis leiden, profitieren von den Menschen, die vor ihnen erkrankt sind. Es ist eine Kette, die zum Glück nie enden wird, die sich aber auch durch immer größer werdende Umweltbelastungen derzeit unabsehbar verändert. Die Komponente Umwelt wirft das ganze medizinische Spiel der Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieformen völlig durcheinander.

 

Therapieformen – herkömmlich und alternativ

Genauso vielfältig wie die Erscheinungsformen der Neurodermitis sind, sind auch die möglichen Therapieformen. Herkömmliche Mittel aus der chemischen Pharmaindustrie und mittlerweile auch viele alternative Heilungsmethoden bilden die Grundlage jeder Therapie gegen das atopische Ekzem. Selbstachtung und Achtsamkeit vor allen Umwelteinflüssen sind ebenfalls eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Denn die besten Cremes und Salben helfen auf Dauer nicht, wenn die Umweltfaktoren immer wieder zum Auslöser neuer Schübe der Hautkrankheit werden. Eine gründliche Hygiene ist der Grundstein jeder Therapie. Die Haut muss von fremden Stoffen gereinigt werden, damit ihr beste Pflegestoffe zugeführt werden können. Seifen und Waschgels für sehr trockene Haut sollten verwendet werden. Lauwarme Duschen statt heißer Bäder helfen der Haut ebenfalls den Trockenheitsprozess an den betroffenen Hautstellen zu vermindern. Auf die erkrankte Haut sollten zusätzlich zur Pflege spezielle Salben aufgetragen werden. Diese Salben und Cremes verfügen über konzentrierte Inhaltsstoffe, die häufig aus der Natur gewonnen werden. Nachtkerzenöl, Johanniskraut, Zink, Schwarzkümmelöl, Harnstoff und Arganöl sind nur einige dieser zahlreichen Stoffe, die dem Körper auf natürliche Weise zur Regeneration verhelfen. In diesen Salben finden sich häufig weitere Zusätze, die auch in Tablettenform eingenommen werden könnten. Antibiotika, Interferon, Kortison und viele andere chemische Substanzen können rasche Linderung verschaffen. Sie sind aber auf Dauer keine Lösung, weil sie den Magen schädigen können. Außerdem kann der Körper auf Dauer eine Resistenz gegen Antibiotika bilden und schon blüht die Neurodermitis in voller Stärke wieder auf. Antibiotika können auch im Kampf gegen andere Krankheiten wichtig werden, daher ist ein sparsamer Umgang damit angedacht.

Die Antihistaminika sind jedem Allergiker und Heuschnupfen-Kranken bekannt. Sie lindern den Juckreiz und sind bei allen an Neurodermitis erkrankten Patienten besonders beliebt. Nach dem Duschen am frühen Morgen steht das Ankleiden auf dem Programm. Auch Kleidung kann Allergien auslösen. Nickel am Hosenkopf oder an der Gürtelschnalle, chemische Appreturen im Stoff und Waschmittel oder Weichspüler können das atopische Ekzem fördern. Ein Blick auf das Etikett des Shirts und der Hose oder auf die Flasche mit dem Weichspüler kann Aufschluss über die Inhaltsstoffe geben. Häufig reicht es aber aus, wenn Unterwäsche und Kleidung vor dem ersten Tragen mit einem auf die Haut abgestimmten Waschmittel gewaschen werden. Auch die Bettwäsche und die Handtücher sollten vor der ersten Verwendung gewaschen werden. So sind viele chemische Stoffe, die Allergien und das atopia ekzema auslösen können, gebannt. Manche Menschen vertragen bestimmte Farbpigmente in den Stoffen nicht. Auch darauf sollte bei der Dokumentation des Krankheitsverlaufs geachtet werden.

Viele Ärzte raten ihren Patienten ihren Urlaub an der See zu verbringen. Insbesondere die Nordsee und alle Kur-Bäder mit einer Saline sind empfehlenswert. Luft und Sonne braucht die Haut um zu genesen und ein neues Immunsystem aufzubauen. Denn nur eine Haut mit einer Schutzbarriere kann auf Dauer auch weniger anfällig werden. Es gilt die Haut in allen Bereichen zu unterstützen. Salz hat eine ganz besondere Heilkraft, daher sind auch Salzbäder für daheim in der Badewanne so beliebt. Auch Thalasso-Anwendungen können bei eine akuten Schub und starkem Juckreiz helfen. Neben einem Aufenthalt am Meer kann auch eine Lichttherapie eine gute Wahl sein. Viele Patienten, die an einem atopischen Ekzem im Gesichtsfeld leiden, sind begeistert von den Erfolgen. Diese Lichttherapie war noch vor wenigen Jahren eine Feldstudie der Universitäten. Sobald die Ergebnisse des Prick-Tests vorliegen, kann die Ernährung umgestellt werden.

Eine kurze Fastenkur zur Reinigung des Darms kann auch Wunder wirken. Für Menschen, die offen sind für homöopathische Behandlungen, sind Akupunktur und andere sanfte Heilmethoden eine gute Unterstützung der Therapie. Die meisten Therapiewege können nur Erfolg aufweisen, wenn der Patient sein ganzes Leben umstellt und sich bewusst ernährt und kleidet. Auch ein Kurs im Autogenen Training oder eine andere Art der Stressbewältigung kann helfen, gegen den Juckreiz anzukämpfen. Die Haut braucht während der Therapie Ruhe um sich zu regenerieren und eine neue Schutzbarriere aufbauen zu können. Jedes Kratzen kann den Erfolg zunichte machen. Der wichtigste Moment der Therapie ist der Patient selbst. Er sollte im Mittelpunkt seines Lebens stehen und sich entsprechend verhalten.
 
 
Zum Forum