Fettige Haut

Fettige Haut pflegen und reinigen – so geht’s!

Wie du richtig mit fettiger Haut umgehst

Wer zu fettiger Haut neigt, hat häufig mit Pickeln und anderen Unreinheiten zu kämpfen. Laut einer Studie kann eine Unreinheit die Erfolgschancen schwächen – ob beruflich oder privat. Die Betroffenen fühlen sich unwohl und haben ein gemindertes Selbstbewusstsein. Grund genug also, um gegen fettige Haut anzugehen.

 

Ursachen für fettige Haut

Doch wie entsteht fettige und unreine Haut? Grundsätzlich gilt: Die Talgdrüsen in der Haut produzieren eigenständig Fett, das dazu dient, die Haut feucht und geschmeidig zu halten. Es kann aber vorkommen, dass die Talgdrüsen zu viel Fett produzieren.

Weitere Ursachen für fettige Haut und einen öligen Teint sind neben genetischen Veranlagungen auch hormonelle Schwankungen sowie der Einfluss diverser Medikamente, Stress oder Wärme.

Wer dauerhaft viel Stress hat, leidet oft unter diversen Hautproblemen. Dazu gehören Hautunreinheiten, denn Stress sorgt für eine vermehrte Fettproduktion. Die Folge: die Poren verstopfen, es kommt zu lästigen Mitessern und Pickeln.

Manche Menschen haben eine sogenannte Hitzeallergie. Ihre Haut reagiert empfindlich auf Wärme und Schweiß, es bilden sich Quaddeln und Pusteln. Das ist im Sommer und beim Sport durchaus sehr unangenehm.

Außerdem kann die Einnahme mancher Medikamente zur Folge haben, dass sich die Haut verändert und mehr Fett produziert wird.

 

Das macht fettige Haut aus

Eine Überfettung der Haut aufgrund einer übermäßigen Talgdrüsenaktivität oder einer anderen Ursache hat zur Folge, dass die Haut glänzt und dass sich die Poren der Haut vergrößern. Somit können Bakterien leichter in die Haut eindringen und für Verunreinigungen und Entzündungen sorgen, sie in Form von Mitessern oder Pickeln sichtbar werden.

Fettige Haut gilt daher bei den meisten Menschen als unattraktiv. Dabei hat sie durchaus auch ihre Vorteile: Sie ist sehr robust und damit unempfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Außerdem leiden Menschen mit einem öligen Teint deutlich seltener unter einer vorzeitigen Hautalterung.

 

Unreine Haut abdecken

Wer unter unreiner Haut leidet, hat oft Hemmungen nach draußen zu gehen. Das muss aber nicht sein, schließlich lässt sie sich in nur wenigen Handgriffen und den richtigen Mitteln effektiv abdecken.

Nachdem man die Haut gründlich gereinigt hat, werden zunächst die Pickel mit einem Concealer verdeckt. Spezielle Abdeckstifte für Pickel haben meist eine grünliche Farbe, die auf roten Pickeln für einen braunen Hautton sorgt. Der Concealer wird dünn aufgetragen, trocknen gelassen und dann erneut dünn aufgetragen.

Anschließend wird die Haut grundiert, am besten mit einem ölfreien Makeup, das speziell dafür geeignet ist, überschüssigen Talg zu binden, oder einem ähnlichen Produkt. Darüber kommt ein mattierendes Puder, das zusätzlich Talg aufsaugt und am besten auch antibakteriell wirkt.

Mit dieser Vorgehensweise erhält man einen ebenmäßigen Teint, ohne zu stark geschminkt zu sein, und die Haut wirkt natürlich. Pickel und Unreinheiten sind dann nicht mehr zu sehen. So kann man mit einem schönen Hautbild den Tag genießen.

Wichtig: Am Abend sollte man sich gründlich abschminken und waschen, damit durch die Schminke keine zusätzlichen Entzündungen entstehen.

 

Fettige Haut wirksam behandeln

Von allen Hauttypen ist fettige Haut am schwierigsten zu behandeln. Um die Talgproduktion zu bremsen, sollten die Ursachen für den überschüssigen Talg, also Stress, Hitze und die betreffenden Medikamente, nach Möglichkeit vermieden werden. Damit lässt sich das Hautproblem deutlich mindern, sofern keine genetische Veranlagung die Ursache dafür ist.

Ansonsten ist darauf zu achten, die Poren frei zu halten, um Entzündungen durch Verstopfungen erst gar nicht entstehen zu lassen und Pickeln vorzubeugen.

Wichtig: Eine zu aggressive Hautreinigung kann die Talgproduktion verstärken. Deswegen ist die Wahl des richtigen Produktes wichtig. Es soll die Haut gründlich, aber sanft reinigen. Ein mildes, pH-neutrales Waschgel ist dafür gut geeignet, um das Gesicht morgens und abends zu waschen und damit von überschüssigem Fett und Bakterien zu befreien.

Am besten ist es, Gesicht und Hals mit einem Waschlappen abzuwaschen. Das Wasser sollte nicht zu heiß, sondern nur mäßig warm sein, da sich ansonsten die Poren noch weiter öffnen und dadurch mehr Bakterien in die Haut gelangen. Anschließend hilft das Abtupfen mit einem weichen Handtuch dabei, zusätzlich Talg zu entfernen.

 

Die richtige Hautpflege

Ein regelmäßig verwendetes Peeling trägt dazu bei, die Poren frei zu halten, Verhornungen zu entfernen und die Durchblutung der tieferen Hautschichten zu fördern. Damit sorgt das Peeling für ein verbessertes Hautbild und ist ein wichtiger Bestandteil der richtigen Pflege fettiger Haut.

Wichtig: Das Peeling darf nicht zu grobkörnig sein, da es ansonsten scharfe Kanten hat, die die Haut beschädigen. Es sollten nur Peelings mit feinen, abgerundeten Körnchen genutzt werden.

Für eine optimale Hautpflege bei einem öligen Teint sollten zudem nur solche Produkte verwendet werden, die speziell für diesen Hauttyp bestimmt sind. Cremes, die Öl enthalten, liefern nur zusätzliches Fett. Sind sie jedoch frei von Ölen, können auch Feuchtigkeitscremes problemlos verwendet werden.

Es gibt aber eine Reihe an Pflegeprodukten, die auf fettige Haut abgestimmt sind. Sie mindern den Glanz und sorgen dafür, dass die Talgproduktion gemindert wird. Am besten geeignet sind Produkte, die antibakteriell wirken, frei von Alkohol sind und die Haut beruhigen.

Die Ausnahme: Wer unter extrem öliger Haut leidet, kann hin und wieder auch zu Produkten greifen, die Alkohol enthalten.

Bild: Fotolia.com © kei907 # 166426149

Über den Autor:

Doktor Haut

Doktor Haut beschäftigt sich gerne mit Themen der Dermatologie. Hauptsächlich behandelt er Themen zu den häufigsten Hautkrankheiten wie z. B. Akne, Neurodermitis, Lippenherpes oder auch über den lästigen Fußpilz.

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