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Akne entsteht meist wenn sich ein Haarfollikel entzündet. Zu einer Entzündung kommt es wenn eine erhöhte Talgproduktion stattfindet welche nicht mehr abfließen kann (kann der Talg noch abfließen kommt es zu einer fettigen Haut). Die folge dessen ist, dass die Pore sich verschließt und verhornt. Es kommt zu einer Papel oder Pustel, Eiter bildet sich und die Dermis bricht. Zurück bleibt die beschädigte Haut.

 
 


Was ist Akne? Wie definiert sich Akne?

Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen sowie der Haarfollikel. Dies erst einmal allgemein.
 

Wie entsteht Akne?

Akne entsteht, durch verstärkte Produktion von Talg sowie einer Verhornung des Talgdrüsenausgangs.
Es kann aber auch davon ausgegangen werden, dass dies eine genetisch bedingte Krankheit darstellt.
Des weiteren können folgende Ursachen für eine Akne verantwortlich sein:
Bakterien: neuste Erkenntnisse haben ergeben, dass eine bestimmte Form von Bakterien Akne hervorrufen können. Diese Bakterien nennt man „Probionibacterium acnes“ und dieses Bakterium ist ebenso für die Verheilung von Wunden verantwortlich.
Androgene: diese stimulieren die Zunahme des Talgdrüsenvolumens
komedogene Stoffe: diese findet man häufig in Kosmetika und diese verhindern das sogenannte „atmen“ der Haut
Rauchen: Zigarettenrauch bildet bestimmte Stoffe, welche sich günstig auf Entzündungen auswirken können
Streß: Das Stresshormon CRH soll auch für das Entstehen von Akne günstig wirken. Jedoch müssen genauere Untersuchungsergebnisse noch beurteilt werden.
 

Welche Akneformen gibt es?

Es gibt eine Vielzahl von Akne.
Nach Alter geordnet sind dies:

Akne bei Neugeborenen: “Acne neonatorum”
“Acne infantum”: tritt meißt bei vorpubertären Kinder auf
Akne bei Erwachsenen ab ca. 25 Jahre: “Acne tarda”

Akne, welche von “außen” verusacht werden, auch sogenannte “exogene Akne”:
Mallorca Akne” bzw. “Acne aestivalis”: tritt häufig bei starker UV Einstrahlung auf
“Acne cosmetika”: tritt bei Verwendung von komedogener Kosmetik auf
“Acne medikamentosa”: ensteht durch Einnahme bestimmter Medikamente wie zum Beispiel Lithium oder aber durch Medikamentenmissbrauch (Anabolika, Überdosierung von Vitamin B 6, B 12 oder D 2
“Acne venenata”: wird auch “Kontaktakne” genannt – tritt bei Kontakt mit zum Bespiel Chlor auf
“Acne inversa”: ist eine schwere Entzüdung der Talgdrüsen und Haarfolikel und tritt sehr häufig in Körperregionen wie Achselhöhle, Leiste und Gesäßfalte auf
 

Komplikationen

Leidet man unter Akne, so kann es zu vielerlei Komplikationen kommen. Nachfolgend die „normalen“ Erscheinungen mit einem Akneproblem. Generell leider man unter Rötungen, leichte Schwellungen und Juckreiz.
Bei größeren Entzündungen kann eine Lymphknotenschwellung mit Kopfschmerzen und Fieber auftreten.
Ebenso können bei größeren Entzündungen Narben zurück bleiben.
Auch psychische und soziale Probleme, wie zum Beispiel „Mobbing“ können auftreten.
 

Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten, jedoch ist jeder Mensch individuell und somit muss auch die Therapie individuell ausgelegt werden.
Gängige und auch anerkannte Therapieformen sind:

  • die Einnahme von Antibiotika oder Zink
  • Lichttherapie
  • Hormonbehandlung (bei Frauen)
  • das Anwenden von Salicylsäure oder Linolsäure oder bei einer mittel schweren Erkrankung das Anwenden von Retinoide oder bei einer schweren Erkrankung das Anwenden von Isotretinoin
  • Benzoylperoxis (BPO)
  • Alpha Hydroxy Säuren

 

Der Irrtum:

Ein Irrtum ist der Gedanke, dass Akne mit mangelnder Hygiene zusammenhängt
ebenso ist ein Irrtum, dass Akne von unverträglichen Nahrungsmittel hervorgerufen wird
Akne ist auch nicht vererblich, wie viele denken