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Dieser Artikel wurde zuletzt überarbeitet am 20.11.2017

Akne medicamentosa – Die wichtigsten Infos auf einen Blick

Was ist Akne medicamentosa?

Stellen Menschen beim Blick in den Spiegel im Gesicht Hautunreinheiten fest, dann kann dies die häufigste Hauterkrankung die Akne sein. Natürlich gehen die Ärzte in der Regel davon aus, dass die Akne körperliche Ursachen wie den Beginn der Pubertät und die damit verbundene Hormonumstellung sein kann. Doch es gibt auch äußere Einflüsse, die dazu führen können, dass der Patient wie bei allen Grundformen der Akne Veränderungen der Haut am Körper feststellen kann. So kann eine der Sonderformen der Akne die Akne medicamentosa sein, die von Ärzten auch als medikamentöse Akne bezeichnet wird, weil ihre Ursache die Unverträglichkeit mit pharmazeutischen Inhaltsstoffen von Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln sein kann.

Inhaltsverzeichnis

Die Akne medicamentosa – falsche Medikamente können die Ursache sein

Für die richtige Diagnose einer Hauterkrankung wie Akne sollte der Patient dem Arzt stets mitteilen, welche Medikamente er nehmen muss. Selbst als gesund gepriesene Vitaminpräparate und alle Anabolika, die den Muskelaufbau fördern sollen können, können der Auslöser für eine Form der Akne sein, wobei diese Mittel in überhöhter Dosis zu sich genommen werden können. Nun lohnt bei verschriebenen oder frei erhältlichen Medikamenten vor der Einnahme der Blick auf die Nebenwirkungen, doch der Arzt kann bei der richtigen Diagnose der Akneform genau feststellen, ob nur die Hormone oder ein Einwirken von außen zur Hautkrankheit Akne geführt haben. Bekommt der Aknepatient als Frau die Pille verschrieben, dann können die Inhaltsstoffe verschiedener Präparate auch zu Akne führen. Außerdem sollten Epileptiker auf ihre Medikamente achten, denn viele enthalten Inhaltsstoffe, die als Akneform die Akne medicamentosa (Medikamenten Akne) hervorrufen können. Ein Wirkstoff wie Lithium soll zu Hautveränderungen führen, aber genauso Kortison oder Barbiturate stehen in dem Ruf die medikamentöse Akne auszulösen.

Symptome der Akne medicamentosa – der Körper leidet unter Hautveränderungen

Der morgendliche Blick in den Spiegel kann dazu führen, dass der Patient bei der Akne medicamentosa die gleichen Symptome wie bei den normalen Formen der Akne sehen kann. Jetzt ist die Haut verstärkt fettig und großporig, dazu kann der Patient eine stärkere Talgproduktion feststellen. Das führt zu Abszessen, Pusteln, Pickeln und Mitessern, die im Gesicht vor allem auf dem Kinn, den Wangen und der Stirn zu sehen sind. Aber auch der restliche Körper ist betroffen, denn die Brust und der Rücken können unter Hautveränderungen leiden. Genauso kann der Betroffene an den Armen Veränderungen feststellen, wobei vor allem die Oberarme betroffen sind. Nur eine schnelle Diagnose kann hier Heilung bringen, denn führt der Patient dem Körper noch stetig den gleichen schädlichen Wirkstoff zu, so kann es noch zu Verschlimmerungen der Symptomen kommen.

Die Diagnose der Akne medicamentosa – der Arzt kann Sicherheit schaffen

Der Gang zum Arzt kann Sicherheit schaffen, welche Akneform bei dieser Erkrankung vorliegen kann. Jetzt sollte der Patient dem Arzt genau mitteilen, welche Nahrungsergänzungsmittel, Anabolika oder Medikamente er regelmäßig nutzen muss oder will. Mit Untersuchungen kann der Arzt genau den Wirkstoff feststellen, der beim Patienten zu diesen Hautveränderungen führen kann.

Die Behandlung der Akne medicamentosa – in vielen Fällen nur ein Verzicht

Hat der Arzt den richtigen Wirkstoff gefunden, dann der Patient sich freuen, denn er muss einfach nur auf diesen Wirkstoff verzichten und schon kann die Akne geheilt werden. Natürlich kann der Patient in der ersten Zeit nach der Diagnose nicht auf die üblichen Behandlungsmethoden wie ein regelmäßiger Besuch beim Arzt oder bei der Kosmetikerin verzichten, denn die schon vorhandenen Hautveränderungen müssen behandelt werden, damit sich nicht noch Entzündungen und Narben bilden müssen.

Die Akne medicamentosa und ihre Risikofaktoren

Das Problem bei der Heilung der Akne medicamentosa können Wirkstoffe sein, auf die der Patient angewiesen ist und die nicht durch andere Wirkstoffe ersetzt werden können. Oder sie werden ersetzt, aber der Ersatzstoff kann genauso die Akne hervorrufen. Gerade wenn der Patient auf Anabolika oder Nahrungsergänzungsmittel fixiert ist, kann es zu keiner Heilung kommen, da die schädlichen Wirkstoffe dem Körper ständig wieder zugeführt werden, obwohl der Patient weiß, dass dies zu einer Akne medicamentosa führen kann. Eine große Gefahr kann für den Patienten die Langzeitwirkung der eingenommenen Medikamente sein, denn gerade der schädliche Wirkung kann sich im Körper ansammeln und somit wird die Akne so verschlimmert, dass schwere Entzündungen und Narben nicht mehr vermieden werden können.

Die Akne medicamentosa ist eine Sonderform der Akne, die durch Wirkstoffe in Medikamenten hervorgerufen wird, die aber durch Absetzen der Wirkstoffe wieder geheilt werden kann.