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Dieser Artikel wurde zuletzt überarbeitet am 20.11.2017

Pickel im Nacken – Tipps und Tricks

Unreine Haut mit Pickeln oder Mitessern ist nicht nur lästig und unschön. Es gibt Regionen am Körper, an denen Pickel besonders auffällig sind und zudem auch noch am schlechtesten abheilen und schmerzhaft werden können. Zu den besonders unbeliebten Ergebnissen unreiner Haut gehören sicher die Pickel im Nacken.

 

Die Entstehung der Pickel im Nacken

pickel im nackenGrundsätzlich sind Pickel das Ergebnis von verstopften und entzündeten Talgdrüsen der Haut. Diese Verstopfung ist in der Regel die Folge davon, dass abgestorbene Hautzellen in großer Zahl in die Talgdrüsen gelangen. Ist also die Haut durch Umwelteinflüsse, unpassende Kleidung oder ungesunde Ernährung bereits negativ beeinflusst, dass kann sie die abgestorbenen Hautschuppen in großer Zahl nicht verkraften. Das führt zur Verstopfung. Der Grund, warum Pickel im Nacken meist besonders schmerzhaft sind und vor allem größer ausfallen, ist in der Anatomie zu suchen. Zum Einen sind die Talgdrüsen im Nackenbereich in außergewöhnlich großer Zahl vertreten. Zum Anderen sind sie dort auch besonders groß ausgebildet. Gleichzeitig wird im Nackenbereich viel Schweiß produziert, der Bakterien in die Hautporen gelangen lässt. Dieser Prozess wird zusätzlich noch durch verschmutzte Haare begünstigt. Die genannten Bakterien sind die Ursache dafür, dass sich die Pickel im Nacken entzünden. Das führt zur Rötung der Haut und zu einem schmerzhaften Brennen und Ziehen.

 

Einfache Mittel gegen Pickel im Nacken

Die Behandlung der entstandenen Pickel im Nacken richtet sich wie bei anderen Regionen auch nach der „Schwere“ der Verunreinigung. Ist die Entstehung der Pickel erst ganz am Anfang, sind also erst kleinere, nicht entzündete Pickel vorhanden, sollte man behutsam vorgehen. Hier reichen einfache Waschungen und das Betupfen der betroffenen Stellen mit antibakteriellen Lösungen. Ist der Pickel noch nicht entzündet, kann man hierzu zum Beispiel den Sud aus Kamillentee verwenden. Bei leichteren Entzündungen wirkt das Betupfen mit Teebaumöl regelrecht Wunder.

Ist die Entzündung weiter fortgeschritten, was man meist am Nässen des Pickels merkt, kann man auf zinkhaltige Präparate zurückgreifen. Diese sorgen dafür, dass der entzündete Pickel austrocknet. Gleichzeitig bekämpft die Zinksalbe die Entzündung im Pickel im Nacken.

Sollte der Pickel entzündet, aber nicht mehr geöffnet sein, dann sollte man mittels Zugsalbe Abhilfe schaffen. Die Zugsalbe sorgt dafür, dass bereits eingekapselte Pickel abheilen. Das geschieht dadurch, dass der Eiter durch die Zugsalbe an die Oberfläche „gezogen“ wird. Gleichzeitig wird die Entzündung gehemmt und die Durchblutung der Haut gefördert.

 

Vorbeugung gegen Pickel im Nacken

Wer einmal einen lästigen Pickel im Nacken oder anderswo hatte, der einfach nicht abheilen wollte, der fragt sich natürlich, wie man der Entstehung vorbeugen kann. Die einfachste Methode ist das regelmäßige Reinigen der beanspruchten Haut, zum Beispiel mit einem Peeling. Dadurch wird verhindert, dass nicht entfernte, abgestorbene Hautschuppen in die Talgdrüsen gelangen und diese verstopfen. Gleichzeitig sollte man auf mechanische Reizungen in den beanspruchten Regionen zusätzlich zur Verschlechterung des Hautbildes beitragen. Kleine Pickel im Nacken, die man unbedingt mit einem Schal abdecken möchte, können sich genau durch diese Reizung und das Abdecken leichter entzünden.

 

Regelmäßige Reinigung der Haut wird aber die Anfälligkeit für die Entstehung von Pickel erheblich verringern.

 

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