Pickel entfernen

10 Tipps gegen Akne

10 Tipps gegen Akne

Um sinnvoll gegen Pickel und Akne vorgehen zu können, sollte man wissen, wie diese Hautunreinheiten entstehen. In jeder Pore der Hautoberfläche befindet sich eine Talgdrüse, welche einen Film auf der Haut hinterlässt, und die Haut letztlich vor dem Austrocknen bewahrt. Eine übergroße Talgproduktion, die krankheitbedingt, durch Schweiß oder auch durch Verunreinigungen entstehen kann, verstopft die Poren. In der Folge kommt es zu Ansammlungen, die optisch als Pickel sichtbar sind. Letztlich versucht der Körper, die Bakterien abzustoßen und es entsteht Eiter, der im Pickel sitzt. Um die Pickel kontrollieren zu können, müssen die Ursachen für eine erhöhte Talgproduktion geklärt werden. Darüber hinaus muss die Haut mit den passenden Produkten gepflegt werden, um sie vor Bakterien zu schützen. Bereits bestehende Pickel müssen behandelt werden, damit die Entzündung abheilen kann. Im nachfolgenden werden 10 Tipps gegen Akne gegeben.

 

Medikamente und Hormone
Unverträglichkeiten als Nebenwirkung von Medikamenten können die Talkproduktion anregen und die Akne fördern. Dies gilt ebenso für Hormone. Gerade der schwankende Hormonspiegel bei Frauen rund um den Zeitpunkt des Einsetzens der Periode kann zu einer vermehrten Talkproduktion führen, die Pickel und Akne entstehen lassen.

 

Falsche Ernährung
Auch eine sehr fetthaltige und zuckerhaltige Ernährung begünstigt die Talkproduktion. Mit dem Umstellen der Ernährung auf eine vitamin- und nährstoffreiche Kost können die Ursachen für Akne und Pickel reduziert werden. Darüber hinaus bieten Nahrungsunverträglichkeiten den Nährboden für die Entstehung von unreiner Haut. Welche Inhaltsstoffe im einzelnen die Talkproduktion individuell fördern, muss ärztlich getestet werden.

 

Nicht das Gesicht berühren
Nach Möglichkeit sollten die Hände dem Gesicht fern bleiben. Gerade an den Händen finden sich viele Bakterien, die sich trotz mehrmaligem Händewaschen täglich nicht vollends entfernen lassen. Diese unsichtbaren Bakterien begünstigen die Verunreinigungen der Haut, wenn Sie mit den Poren in Berührung kommen. Dies gilt um so mehr, wenn bereits Pickel vorhanden sind und bereits entzündete Stellen entstanden sind. Zusätzliche Bakterien würden den Heilungsprozess verkürzen und die weitere Entstehung von Verunreinigungen begünstigen.

 

Utensilien reinigen
Auch Telefone und Kopfkissen berühren das Gesicht. Diese sollten immer von Bakterien rein sein, damit die Pickelentstehung nicht durch die Berührungen gefördert wird. Hierzu gehören auch Mützen, Brillen und Helme. Auch Handtücher oder Waschlappen sollten ständig gewechselt werden.

 

Pickel kaschieren
Sind bereits Pickel im Gesicht, dann können sie einfach überschminkt werden. Sicherlich werden die Pickel durch die Schminke nicht unsichtbar, allerdings sind sie kaschiert und nicht so offensichtlich sichtbar. Darüber hinaus steigert das Kaschieren der Pickel das Wohlfühlgefühl. Zum Abdecken der Unreinheiten sollten Produkte gewählt werden, die eine weitere Pickelförderung eindämmen. Deshalb sollten Produkte gewählt werden, die nicht-aknegen oder nicht-komedogen sind.

 

Gründlich Abschminken
Wenn die Pickel mit Make Up kaschiert wurden, dann sollten die Produkte immer gründlich abgeschminkt werden. Durch die gründliche Gesichtsreinigung werden auch alle weiteren Schmutzpartikel entfernt, die eine Pickelbildung fördern. Diese tägliche Reinigung ist in ihrer Gründlichkeit erforderlich, damit nicht noch weitere Poren verstopfen und es zu weiteren Pickelbildungen kommt.

 

Vorhandene Pickel ausdrücken
Grundsätzlich dürfen Pickel ausgedrückt werden. Allerdings ist hierbei eine schonende Vorgehensweise wichtig. An den Ohren, an der Nase und am Hals oder an den Augen sollten keine Pickel ausgedrückt werden. Es könnte andernfalls eine schwere Entzündung folgen. Ausgedrückt werden reife Pickel. Diese reichen weit aus der Haut heraus und haben eine weiße Kappe. Beim Ausdrücken müssen die Hände und die Haut zuvor gründlich gereinigt sein. Mit zwei weichen Kosmetiktüchern lassen sich die Pickel am besten ausdrücken. Sie sollten sauber sein, damit beim Ausdrücken keine zusätzlichen Bakterien in die Haut kommen können. Nach dem Ausdrücken sollte die betreffende Stelle desinfiziert werden.

 

Stress vermeiden
Stress produziert Hormone, die zu einer erhöhten Talkproduktion beitragen. Der Säureschutzmantel der Haut wird beeinträchtigt und lässt mehr Bakterien direkt an die Haut heran. Die Aknebehandlung erfordert zudem ein gewisses Maß an Geduld. Die Wirkungsweise der Produkte erfordert Zeit und ein konstantes Vorgehen.

 

Gesichtsreinigung
Das Gesicht sollte immer konsequent und gründlich gereinigt werden, damit der Schmutz, Schweiß und auch Talk sorgfältig entfernt wird. Dabei sollten auch die richtigen Produkte verwendet werden. Zu scharfe Mittel fördern ein Austrocknen der Haut und hindern den Säureschutzmantel die Haut vor weiteren Bakterien zu bewahren. Ist der Säureschutzmantel zu sehr beeinträchtigt, produzieren die Poren noch mehr Talg. Neutrale und alkoholfreie Produkte sind sehr geeignet, um die Haut angemessen zu pflegen. Einige Produkte können auch vom Hautarzt verschrieben werden, um der Akne besser nachkommen zu können.

 

Gesichtsmasken und Peelings
Masken aus Heilerde oder mit Gurken beruhigen die Haut und geben ihr Feuchtigkeit. Als Pickelprävention werden Gurken immer gern verwendet. Weiterhin hilft Arnika sehr gut gegen Entzündungen. Darüber hinaus ist Zinksalbe für ihre antiseptische Wirkung bekannt und wird auf Wunden getupft. Mit einem Meersalzpeeling können abgestorbene Hautschüppchen entfernt werden. Hierdurch wird die Neubildung von Hautzellen gefördert und die Haut kann sich durch die Durchblutungsanregung regenerieren.

 

Schlussfazit

Um die Pickel und die Akne zu bekämpfen ist ein hohes Maß an Hygiene erforderlich. Weiterhin sollten nicht zu aggressive Produkte verwendet werden. Immer ist zu beachten, dass die Haut in das erforderliche Gleichgewicht kommt, damit nicht zuviel Talg produziert wird und die Pickelneubildung zurückgehalten wird. Wichtig ist, dass die Bakterien von den Poren ferngehalten werden, damit man sinnvoll gegen die Unreinheiten vorgehen kann.

Über den Autor:

Doktor Haut

Doktor Haut beschäftigt sich gerne mit Themen der Dermatologie. Hauptsächlich behandelt er Themen zu den häufigsten Hautkrankheiten wie z. B. Akne, Neurodermitis, Lippenherpes oder auch über den lästigen Fußpilz.

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Kommentare (3)

  • Hallo sehr toller Beitrag =) es gibt viele Menschen die mit genau dieser Beschwerde zu kämpfen haben. Deshalb danke für diese Informationen. Wir von der Lifepower Agentur haben auch eine Lösung für uns gefunden =)

  • Allgemein kann ich nichts gegen die Tipps sagen, jedoch sollte vielleicht erwähnt werden, dass gegen mittelschwere bis schwere Akne man mit Hygiene nur so weit kommen kann.
    Dann hilft nur der Hautarzt mit Retinoiden und AB-Cremen wirklich weiter.
    Trotzdem sicherlich für manchen hier hilfreich.
    Liebe Grüße,
    Artur

  • Bruni

    Gute Tipps dabei dich ich so auch noch nicht kannte. Werde ich mal ein paar von in die Tat umsetzen und schauen was passiert. 🙂

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